Fussball

"Das, was wir uns wünschen": Mainz liegt ÖFB-Legionär Karim Onisiwo zu Füßen

Von SPOX Österreich
Karim Onisiwo

Der FSV Mainz 05 hat eine positive Geschichte mit ÖFB-Legionären. Christian Fuchs, Andreas Ivanschitz oder auch Julian Baumgartlinger mauserten sich in der Karnevalsstadt zu gestandenen Bundesliga-Führungsspielern, hinterließen im Verein ausschließlich lobenswerte Fußabdrücke. Einer schickt sich nun an, ebenso für Furore zu sorgen: der Ex-Mattersburger Karim Onisiwo.

Der Saisonstart lief allerdings äußerst holprig für Onisiwo. Eine langwierige Verletzung aus der letzten Saison machte dem 26-Jährigen zu schaffen, in der laufenden Spielzeit stand der gebürtige Wiener lediglich fünf Mal in der Startelf. Doch gegen Schalke nützte der Flügelstürmer seine Chance, krönte sich zum Mann des Spiels, indem er die Gelsenkirchner mit zwei Toren wieder nach Hause schickte. Der 3:0-Sieg kam für die Mainzer gerade recht. Und die Leistungsexplosion des Österreichers sowieso, wie auch Sportvorstand Rouven Schröder anmerkte: "Das ist genau, was man sich als Verein wünscht, dass du wirklich Spieler im Kader hast, die absolut konkurrenzfähig sind und ihre Chance nützen wollen. Ich habe es eben am Rande mitbekommen, dass Karim gesagt hat: Ich komme von Anfang an, ich will die Chance nützen. Ich glaube, das hat er. Von daher ist das genau, was wir uns wünschen, dass wir uns alle für Mainz 05 zerreißen." Auch von Trainer Sandro Schwarz bekam Onisiwo Sonderlob ausgesprochen.

Karim Onisiwo: Arbeitspapier läuft im Sommer aus

Onisiwo stieß in ein ähnliches Horn: "Ich bin sehr froh darüber, dass wir das Spiel gewonnen haben - das ist das Wichtigste. Aber natürlich auch über meine persönliche Leistung, dass ich die zwei Tore gemacht habe - das habe ich in der Bundesliga noch nie geschafft." Onisiwo spielt allerdings nicht nur für den Verein, sondern auch ein klein wenig für sich selbst: der Vertrag läuft im Sommer aus, bessere Argumente als eine derart starkes Spiel für eine Verlängerung gibt's nicht.

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