Fussball

SK Rapid Wien: Verpflichtung von Sasa Kalajdzic "weit entfernt"

Von SPOX Österreich
Fredy Bickel handelt sich zur Zeit viele Absagen ein
© GEPA

Ob der SK Rapid Wien wie angekündigt in der Winterpause einen neuen Stürmer holen wird, steht nach wie vor in den Sternen. Von einer Einigung mit dem zuletzt als Top-Kandidaten gehandelten Sasa Kalajdzic von der Admira sei man laut Sportdirektor Fredy Bickel jedenfalls "weit entfernt".

"Ob das noch klappt oder nicht, kann ich jetzt bei bestem Willen nicht sagen", erklärt der Schweizer gegenüber Sky und verrät, dass Rapid den Angreifer schon sehr lange auf dem Radar hat:

"Das ist ein Spieler, den wir schon seit einem Jahr auf der Liste haben. Wir wurden auch schon im Sommer aktiv. Dann kam leider die Verletzung dazu und wir haben uns zurückgezogen." Kalijdzic zog sich im Sommer einen Mittelfußbruch zu und gab erst im September sein Comeback, woraufhin Rapid erneut aktiv wurde.

Kalijdzic Rapids Ziel Nummer eins

"Wir waren uns eigentlich schon im Oktober, November mit ihm und seinem Berater einig. Es waren aber harte Verhandlungen mit der Admira", erklärt Bickel. Dann fiel Kalajdzic Anfang November mit einem Riss des Syndesmosebandes erneut aus:

"Dann haben wir aber den Jänner abgewartet, wo wir dann auch eine gewisse Sicherheit hatten, wie es mit seiner Verletzung aussieht, wie seine Leistungsdaten sind und haben das Angebot bei der Admira noch einmal nachgebessert", führt der 53-Jährige weiter aus, denn: "Er wäre eigentlich die klare Nummer eins gewesen in unserem Ranking, welchen Stürmer wir verpflichten."

Rapid will vorsichtiger agieren

Eine Woche hat Rapid nur mehr Zeit, um einen neuen Stürmer zu verpflichten. Irgendwelche Ansagen lässt sich Bickel jedoch nicht entlocken. So offensiv wie bislang will der Sportdirektor in Zukunft keine Transferpläne mehr kommunizieren.

"Wir wollen noch einen Stürmer verpflichten, aber es ist jetzt nicht so, dass wir jetzt einfach sagen 'wir haben das gesagt, wir haben das Budget dazu und jetzt wird einfach einer geholt'",soll ein Schnellschuss verhindert werden.

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