Fussball

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer: "Anscheinend kann man mittlerweile alles verlangen"

Von SPOX Österreich
Dietmar Kühbauer während dem Rapid-Training
© GEPA

Die Stürmer-Suche sorgte bis dato für einen frustrierenden Jänner bei Rapid-Fans. Zahlreiche potenzielle Kandidaten geisterten durch den Blätterwald, aus verschiedensten Gründen konnte aber kein Spieler präsentiert werden.

Und so wartet auch Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer auf seinen kopfballstarken Mann fürs Sturmzentrum. Sehr schwierig gestalten sich die Verhandlungen mit der Admira. 1,5 Millionen Euro verlangen die Südstädter für Sasa Kalajdzic. Eine stolze Summe für einen Spieler, der wegen einer Syndesmosebandverletzung in der laufenden Saison nur 60 Bundesliga-Minuten absolvierte.

Dietmar Kühbauer: "Diesen Wahnsinn machen wir nicht mit"

Bei Kühbauer sorgen Summen wie diese für Kopfschütteln. "Es ist wirklich schwierig, aber damit muss ich leben. Bisher habe ich als Trainer ja auch kaum Ablösen ausgegeben. Anscheinend kann man mittlerweile alles verlangen, weil irgendein Verein wird es zahlen", sagt Kühbauer im Kurier-Interview.

"Diesen Wahnsinn machen wir nicht mit. Nur damit einer da ist, sage ich nicht ja. Auch wenn es nicht um mein eigenes Geld geht." Kühbauer will nicht, dass Vereine die missliche Lage der Hütteldorfer ausnützen: "Ich bin nicht dafür, dass Rapid unglaubliche Summen ausgibt. Es soll in so einem Rahmen sein, dass sich am Ende beide Seiten noch in die Augen schauen können."

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