Fussball

Paul Scharner vor Comeback: "...dann bin ich sicher das Arschloch"

Von SPOX Österreich
Scharner kehrt auf den Rasen zurück
© GEPA

In der vergangenen Woche wickelte der SC Zwölfer-Reisen Melk einen Sensationstransfer ab: Paul Scharner, 40-facher österreichischer Nationalspieler, dockt als Führungsspieler an. In der 2. Landesliga West soll der 38-Jährige jetzt im Abstiegskampf aushelfen.

Aber wieso kehrt der einstige FA-Cup-Sieger und Premier-League-Legionär sechs Jahre nach seinem Karriereende auf den Rasen zurück? Bei einer Pressekonferenz begründete Melks Club-Manager Markus Tirmann Scharners Beweggründe.

"Ein Spieler wie Paul Scharner kommt nicht wegen des Gelds. Er ist ein Spieler, der für eine Vision kommt, für Ziele. Und diese haben wir mit dem großen Nachwuchs beim SC Melk. Paul ist der Spieler, der die Jungen führen kann, ein Vorbild ist, zielstrebig ist", sagt Tirmann. Nachsatz: "Und zusätzlich haben wir einen Innenverteidiger."

Auch Scharner äußerte sich bei derselben PK zu seinem Comeback. Er wolle Verantwortung übernehmen. Den Abstiegskampf "habe ich schon in der Premier League erlebt, die Situation hier ist eine ähnliche". Durch Scharners Verpflichtung bekommen die Niederösterreicher noch mehr Aufmerksamkeit. "Wenn ich Blödsinn mache, bin ich sicher das Arschloch", weiß Scharner mit einem Schmunzeln.

Paul Scharner: 221 Spiele in England

Schon sechs Jahre ist es her, seit Paul Scharner seine Schuhe an den Nagel hängte. Sein Engagement beim HSV lief nicht wie gewünscht, der exzentrische Defensivallrounder wurde ausgebootet. Deutlich erfolgreicher lief es bei seinen vorigen Stationen: Mit Wigan Athletic holte Scharner völlig überraschend den FA-Cup, insgesamt absolvierte der Niederösterreicher satte 221 Premier-League-Spiele.

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