Fussball

SK Rapid Wien: Präsident Michael Krammer kritisiert Vorgehen der Polizei

Von SPOX Österreich
Michael Krammer kritisiert das unverältnismäßige Vorgehen der Polizei gegen die Rapid-Fans.
© GEPA

Nachdem beim gestrigen Wiener Derby 1.338 Rapid-Fans vor der Generali-Arena von der Polizei eingekesselt worden sind und stundenlang in der Kälte festgehalten wurden, kritisiert Rapid-Präsident Michael Krammer das Vorgehen der Exekutive scharf.

"Da waren 1.330 Unschuldige dabei, die stundenlang nur deshalb auf engstem Raum festgehalten, perlustriert und gequält werden, weil sie Rapidler sind. Darunter viele Frauen und Kinder. Ohne Verpflegung oder der Chance, auf die Toilette zu gehen", zeigte sich Krammer in der Krone schockiert und setzte nach: "Was ich sah, erschütterte mich als österreichischen Staatsbürger."

Die Polizei erklärte, dass manche Fans pyrotechnische Gegenstände, Flaschen, Dosen und Schneebälle auf die Südosttangente geworfen hätten. Eine Aktion, die der Rapid-Präsident ebenfalls verurteilt: "Das ist durch nichts zu entschuldigen, eine Trottelaktion und hirnlos."

Rapid-Fans mussten stundenlang in der Kälte warten

Die daraufhin folgende Identitäsfeststellung der Polizei dauerte mehrere Stunden, erst kurz vor 22:00 Uhr waren alle Identitäen festgestellt.

Drei Personen mussten mit der Rettung abtransportiert werden, es kam zu einer Anzeige wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung sowie zu einer verwaltungsrechtlichen Festnahme.

"Gewalt hat beim Fußball nichts verloren. Die Wiener Polizei ist dieser entschieden entgegengetreten.Ich erwarte mir, dass der Verein gegen alle gewaltbereiten Fans konsequent vorgeht", erklärte Polizeipräsident Gerhard Pürstl.

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