Fussball

Sturm-Trainer Günther Neukirchner: "Wenn der Schiedsrichter so etwas sagt..."

Von SPOX Österreich
Neukirchner musste auf die Tribüne
© GEPA

Das Duell zwischen dem SK Sturm und dem SKN St. Pölten war überaus emotional. Nicht gegebene Elfmeter auf beiden Seiten, eine rote Karte für Dario Maresic in Minute 27. und eine hitzige Szene, nach der Sturms Interimstrainer Günther Neukirchner von Schiedsrichter Andreas Heiß auf die Tribüne geschickt wurde. Schließlich endete das Spiel mit 0:0 (hier geht's zum Spielbericht). Die Stimmen zum Spiel.

Sturm-Geschäftsführer Günter Kreissl: "Am meisten hat mich der nicht gegebene Elfmeter geärgert, der sehr klar war. Wir haben uns bei vielen Schiedsrichter Entscheidungen in dieser Saison sehr nobel verhalten. Das Spiel lebt von Emotionen und da waren heute viele dabei. Wir müssen das Glück jetzt erzwingen. Die Mannschaft ist knapp dran. Wir hatten in Unterzahl viele Tormöglichkeiten. Ich freue mich auf den neuen Trainer nächste Woche, es wird wieder eine neue Ansprache geben. Am Montag wird er bei der Pressekonferenz präsentiert.

Sturm-Interimstrainer Günther Neukirchner: "Nach dem unglücklichen Ausschluss von Dario Maresic, der für mich keine Rote Karte war, hat es die Mannschaft in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir haben wenig zugelassen und hatten auch die besseren Chancen."

Zu seinem Verweis auf die Tribüne: "Ich hätte mir vom Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Ich war derjenige, der vorher alle immer alle beruhigt hat. Der Ausspruch des Schiedsrichters: "Glaubt's allen Ernstes, dass der Zulj in dieser Situation ein Tor gemacht hätte?", hat mich aufgeregt."

Sturm-Regisseur Peter Zulj: "Normal verwerte ich so eine Chance wir am Anfang im Spiel, aber der Ball ist kurz vorher noch einmal aufgesprungen. Ich muss unsere Mannschaft loben, sie hat Charakter gezeigt. Der Schiedsrichter war viel zu kleinlich, der Trainer wird ja noch etwas sagen dürfen. Das war Wahnsinn. Wir haben gleich für jede Aktion eine gelbe Karte bekommen."

Ranko Popovic (St. Pölten-Trainer): "Mit dem Resultat bin ich zufrieden. Es war ein sehr emotionales, interessantes Spiel. Wir haben aber zu wenig nach vorne zustande gebracht. Ich bin überzeugt, mit elf Mann hätten wir ein besseres Gesicht gezeigt. Die Rote Karte für Sturm war wie eine Belastung für uns. Wir sind noch nicht so weit, Überzahl gut zu verwenden. Wir waren nach vorne hin zu schüchtern. Im Bezug auf die Kreativität bleibt uns noch viel Arbeit."

Österreichische Bundesliga, Runde 14:

TerminHeimteamAuswärtsteam
Samstag, 10. November 2018,17 UhrLASKAdmira Wacker5:1
Samstag, 10. November 2018, 17 UhrFC WackerSCR Altach1:0
Samstag, 10. November 2018, 17 UhrSturm GrazSt. Pölten0:0
Sonntag, 11. November 2018, 14:30 UhrMattersburgHartberg-
Sonntag, 11. November 2018, 14:30 UhrWACSK Rapid-
Sonntag, 11. November 2018, 17 UhrAustria WienRB Salzburg-
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