Roman Mählich sieht vor seinem Bundesligadebüt mit dem SK Sturm eine "Mannschaft mit Riesenpotenzial"

Von APA
Roman Mählich
© GEPA

Das Debüt von Roman Mählich als Sturm-Graz-Trainer steigt in Altach. "Ich bin bereit", sagte der ehemalige Sturmspieler, der mit viel Optimismus und Vorfreude auf seine erste Pflichtpartie am Sonntag (14.30 Uhr) blickt. Er trainiere eine "Mannschaft mit viel Leidenschaft und Riesenpotenzial." Gegner Altach sieht vor der 14. Runde trotzdem "eine Riesenchance, hinzuschmecken".

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Mählich berichtete erneut von äußerst positiven Eindrücken, die er in seinen ersten Tagen gesammelt habe. Die Spieler seien voll bei der Sache. Der Fokus liegt seit Tagen ganz auf Altach. "Wir schauen nur bis dahin", sagte der 47-jährige frühere Wiener-Neustadt-Coach. Die Vorbereitungszeit war kurz, aber offenbar ausreichend: "Insgesamt war genügend Zeit, es war eine runde Geschichte."

Mählich, die kommunikative Respektsperson

In punkto Spielsystem und Formation gab sich der neue Coach bedeckt. Er wolle nicht alles umkrempeln, hatte Mählich schon vor wenigen Tagen betont. Wie damals stellte er aber auch am Freitag personelle Überraschungen in Aussicht. Dario Maresic fehlt sicher, er ist gesperrt. Kapitän Stefan Hierländer ist gesetzt und sieht nach dem Trainerwechsel die Mannschaft in der Pflicht. "Wir müssen Leistungen und Ergebnisse bringen. Daran werden wir gemessen."

Über Mählich sagte der Mittelfeldspieler: "Er ist sehr kommunikativ und eine absolute Respektsperson. Er kann auch lauter werden, wenn es nötig ist. Er bringt einen neuen Input hinein." Will Sturm nach Ende des Grunddurchgangs in der Meistergruppe der Top sechs mitmischen, sind in den verbleibenden acht Runden dringend Punkte notwendig. Auf die Austria fehlen zwei, auf Hartberg bereits fünf. "Wir wollen uns und den Trainer belohnen", erklärte Hierländer. Zuletzt haderten die Grazer mit Matchpech und Schiedsrichter. Das Glück will erzwungen werden, der Nominierte ist diesmal wohl nicht ohne Grund Österreichs seriengekrönter Top-Schiedsrichter Harald Lechner.

Altach mit Personalproblemen

Altach-Trainer Werner Grabherr wollte sich zum möglichen Sturm-Gesicht nicht allzu viel äußern. "Es wird sich weisen, wie sich ihre Spielanlage ändern wird. Dass sich nun jeder Spieler beweisen will, ist nach einem Trainerwechsel normal." Grundsätzlich sei die Partie tabellarisch aber "eine Riesenchance, hinzuschmecken". Bei einem Sieg lägen die Vorarlberger nur noch zwei Punkten hinter den Grazern.

Wichtige Personalien fehlen aber: Kapitän Philipp Netzer (Adduktoren) dürfte wie Hannes Aigner heuer nicht mehr spielen, Emanuel Schreiner war krank und U21-Held Adrian Grbic fehlt wegen einer Oberschenkel-Verletzung. Grabherr versprach dennoch vollen Elan: "Wir wollen zu Hause auch den Dreier."

Der schwache Saisonstart hänge den elftplatzierten Vorarlbergern noch immer in den Kleidern. "Wir haben in den ersten Runden Punkte liegen gelassen, die einfach fehlen." Nach vorne kommt man nur mit Siegen. Auch die fehlen, bisher gelangen erst zwei. Der Trainer weiß: "Wir treten in der Tabelle am Stand." Das künftige Meisterschaftsprogramm sei kein einfaches. "Wir haben nicht unbedingt eine Auslosung, die Punkte verspricht. Aber wir wollen es versuchen", sagte Grabherr. Bis zum nächsten Heimspiel (Hartberg) gastieren die Altacher in Salzburg und St. Pölten.

Österreichische Bundesliga, 15. Runde

TerminHeimteamAuswärtsteam
Samstag, 24.11., 17 UhrTSV HartbergRed Bull Salzburg
Samstag, 24.11, 17 UhrAdmira WackerFK Austria Wien
Samstag, 24.11., 17 UhrWolfsberger ACSV Mattersburg
Sonntag, 25.11., 14:30 UhrSCR AltachSK Sturm Graz
Sonntag, 25.11, 14:30 UhrSKN St. PöltenFC Wacker Innsbruk
Sonntag, 25.11, 14:30 UhrSK Rapid WienLASK
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