Fussball

Rapid-Präsident Michael Krammer: "Wintertransferzeit nicht die beste"

Von SPOX Österreich
Michael Krammer
© GEPA

Am letzten Tag im Oktober äußerte sich Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel bei SPOX über die Wintertransferpläne der Hütteldorfer. "Ich glaube nicht, dass es im Winter einen Umbruch geben wird. Ich gehe aber davon aus, dass es den einen oder anderen Abgang bei Spielern geben wird, die weniger Spielpraxis bekommen", sagte Bickel.

Nachsatz: "Mit großer Sicherheit wird es keine Neuzugänge geben, aber auch keine Abgänge von Stammkräften." Dabei schloss der Schweizer einen Transfer von Thomas Murg zum 1. FC Köln aus - die Geißböcke bemühen sich nun intensiv um Florian Kainz - ein Transfer, der Formen annimmt, wie SPOX erfuhr.

Rapid-Präsident Krammer: "Wintertransfer-Zeit nicht die beste"

Aber nicht nur Bickel dämpft die Erwartungshaltung der Rapid-Fans für das Winterfenster - Präsident Michael Krammer tut es seinem Kollegen gleich. "Ich konnte in den letzten Jahren beobachten, dass die Wintertransfer-Zeit nicht die beste ist, um richtig gute Transfers zu bekommen. Trotzdem hat die sportliche Führung eine Analyse gemacht und wird uns zeitgerecht einen Plan vorlegen. Es hängt dann natürlich davon ab, wo wir in der Tabelle tatsächlich stehen", sagt Krammer bei skrapid.at.

Im Rahmen der Rapid-Hauptversammlung wird Krammer verkünden, ob er 2019 für eine dritte Amtszeit kandidiert. Dahingebend sei bereits eine Tendenz vorhanden. Und die Zukunft von Sportdirektor Bickel? "Wir werden vor Ende des Jahres eine Entscheidung treffen."

Nicht nehmen ließ sich Krammer den neuen TV-Vertrag zu kritisieren. "Den sehe ich weiterhin ein wenig kritisch. Ja, Sky ist sehr bemüht den Fußball professionell darzustellen, trotzdem wäre es wichtig für den Fußball in Österreich Spiele - seien es nur wenige - im Free-TV zu zeigen. Vielleicht findet man noch eine Möglichkeit, mehr Spiele im wirklichen Free-TV zu übertragen."

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