Fussball

Goran Djuricin schielt auf Trainer-Comeback: "Das wäre eine geile Aufgabe"

Von SPOX Österreich
Djuricin will zurück auf die Trainerbank.
© GEPA

Goran Djuricin hat rund zwei Monate nach seinem Aus beim SK Rapid über seine nächste Trainerstation gesprochen. Dabei gab der 44-Jährige an, schon bald an die Seitenlinie eines Klubs zurückkehren zu wollen, konkret äußerte er sich über ein Engagement bei der SV Ried.

"Ich freue mich, dass ich jetzt Ruhe habe und mich auf mich konzentrieren kann", sagte Djuricin gegenüber Laola1. "Andererseits würde ich gerne ab Jänner schon wieder was machen, denn ganz langsam juckt es mich wieder."

Derzeit ist der Wiener ein beschäftigter Mann, er hält unter anderem Vorträge, in denen er seine Erfahrungen in der Bundesliga weitergeben möchte. Dennoch reizt ihn eine neue Station als Mannschaftsleiter.

Goran Djuricin: Zweite Liga? "Alles hat seinen Reiz"

"Es gab den einen oder anderen Kontakt, aber noch keine Angebote. Ich möchte seriös bleiben und etwas machen, was sich sportlich auszahlt, wo ich eine Herausforderung habe", sagte Djuricin über seine nächste Aufgabe, und wird konkreter: "Alles hat seinen Reiz - wenn du einen Klub übernimmst, der nicht absteigen will oder ein Zweitligist, der unbedingt aufsteigen will. Ich kann mir mich auch als Feuerwehrmann vorstellen."

So einen könnte Djuricin bei der SV Ried darstellen. Die Oberösterreicher stehen nach dem Rücktritt von Thomas Weissenböck ohne Trainer da, mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer Wattens ist der Aufstieg in die Bundesliga ein schwieriges Unterfangen.

Djuricin über Ried: "Fans können dich richtig pushen"

"Es ist sicher nicht leicht dort, die Erwartungshaltung ist auch sehr groß. Aber es ist ein Traditionsverein. Es wäre schon eine geile Aufgabe, mit Ried aufsteigen zu wollen", sagte Djuricin.

Vor allem reizt ihn daran, "dieses Problemfeld wieder zu einem ruhigen zu machen, so dass alle in einem Boot sitzen". Nachsatz: "Ich glaube, die Fans könnten dich dort richtig pushen." Einen konkreten Kontakt mit dem Zweitligisten verneinte Djuricin jedoch.

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