Fussball

Stadionausbau in Graz: Merkur Arena soll für ÖFB-Spiele tauglich werden

Von APA
Die Merkur Arena wird ausgebaut.
© GEPA

Der Grazer Gemeinderat hat am Donnerstag einstimmig ein weiteres Investitionspaket im Ausmaß von 17,5 Mio. Euro zum Ausbau der Stadien in Liebenau beschlossen. Es handelt sich um die Fußball-Arena und der Eisflächen.

Mit den Maßnahmen soll das Fußball-Stadion u.a. länderspieltauglich und statt der alten Freifläche eine neue kleine Eishalle u.a. für die Eiskunstlauf-EM 2020 geschaffen werden.

Ursprünglich war von 13,5 Mio. Euro Investitionsvolumen die Rede gewesen. Nun sind es 17,5 Mio. Euro, da 4,1 Mio. Euro aus der ersten Phase des Umbaus des Stadionkomplexes noch zur Verfügung standen.

Die Summe setzt sich aus eben diesem Rest, drei Mio. Euro des Landes Steiermark sowie der restlichen Finanzierung durch die Stadt Graz zusammen. Phase eins war vor allem die Sanierung des alten Eisstadions, des sogenannten "Bunkers" sowie kleinere Maßnahmen am Fußballstadion.

Grazer Stadion: Größerer VIP-Klub bis Saison 2021/22

Hauptbestandteil des zweiten Investitionspakets ist die Neuerrichtung einer zweiten, nun überdachten Eisfläche, am früheren Busparkplatz. Die alte Freieisfläche wird Teil einer Art Fanmeile bzw. Veranstaltungsfläche. Im Liebenauer Fußballstadion wird der VIP-Klub von 700 auf 1.000 Plätze und zu einem Tagungs- und Veranstaltungszentrum erweitert.

Auch damit folgt man mittlerweile üblichen Anforderungen, da dadurch wieder Länderspieltauglichkeit erreicht wird. In diesem Sinne werden auch die Spielerkabinen im Fußball-Oval optimiert und ausgebaut sowie Zuschauerübergänge überdacht. Die baulichen Maßnahmen sollten in ihrer Gesamtheit zur Saison 2021/22 abgeschlossen sein. In einem PPP-Modell wird die Tiefgarage um 200 Plätze erweitert.

SK Sturm Graz: Stadion eine "Herzensangelegenheit"

Hausherr Sturm Graz freute sich über die Absegnung des Projekts im Gemeinderat. "Um diese Investition haben wir uns jahrelang eingesetzt", sagte Club-Präsident Christian Jauk in einer Aussendung des Fußball-Bundesligisten. Er danke der Politik der Stadt und des Landes.

Ein modernes Stadion sei "nicht nur Herzensangelegenheit, sondern vor allem ein wichtiger Baustein für einen angenehmen Stadionbesuch und in weiterer Folge die Basis für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit unseres Vereines".

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