Fussball

Stimmen zum 5. Spieltag von Österreichs Bundesliga: "Der Ball ist mir abgerutscht"

Von SPOX Österreich
Xaver Schlager gab zu, dass sein Treffer nicht beabsichtigt war.
© GEPA

Xaver Schlager hat nach einem spannenden 3:2 beim SCR Altach zugegeben, den Siegestreffer nicht beabsichtigt erzielt zu haben. Marc Andre Schmerböck erklärte seinen Jubel gegen seinen "Herzensverein" und Dietmar Kühbauer erkennt eine andere Austria als in der Vorsaison.

SPOX fasst die Stimmen zum fünften Spieltag der österreichischen Bundesliga von Sky zusammen.

SCR Altach - RB Salzburg 2:3 (1:2)

Werner Grabherr (Trainer SCR Altach): "Wir haben alles reingeworfen in diese Partie. Am Ende ist es enttäuschend, wieder mit null Punkten dazustehen, vor allem wenn man gesehen hat, wie wir in der zweiten Hälfte agiert haben. Mit dem 2:2 gab es richtig einen Ruck, aber auch der Druck von Salzburg wurde dann wieder stärker. Es ist bitter, wenn man das jetzt analysiert, weil alle drei Gegentore durchaus vermeidbar waren. Wir werden weiter an der Defensive arbeiten, bis die Null steht. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topteams mithalten können. Wir sind auf einem guten Weg, von dem werden wir uns nicht abbringen lassen. Wir werden uns diesen Heimsieg erarbeiten."

Marco Rose (Trainer RB Salzburg): "Heute habe ich sehr viel Positives gesehen. Ich fand vor allem die erste Halbzeit ein Topspiel von meinen Jungs. Altach hat in der zweiten Hälfte taktisch umgestellt. Dennoch müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir beim 2:2 nicht gut verteidigt haben. Wichtig ist, dass die Jungs sich für dieses Spiel belohnt haben, weil wir schon auch gewusst haben, dass Altach nicht dorthingehört, wo sie im Moment stehen. Das Ergebnis ist für uns immer wichtig. Dieses Ergebnis ist aber auch im Hinblick auf den Mittwoch wichtig. Es ist ein Unterschied, wenn man mit einem guten Gefühl die nächsten Tage angeht und nicht Wunden lecken muss."

Xaver Schlager (Torschütze RB Salzburg): "Der Ball zum 3:2 ist mir abgerutscht. Ich wollte eigentlich in die Mitte flanken, dann schlägt der Ball im Tor ein. Ich will mich darüber nicht beschweren."

WAC - SK Sturm 1:1 (1:0)

Christian Ilzer (Trainer WAC): "Ich bin mit der ersten Hälfte zufrieden. Sturm hat dann seine individuelle Klasse gezeigt, es ist ein gerechtes Unentscheiden. Wir nehmen den Punkt gerne mit."

Heiko Vogel (Trainer SK Sturm): "Es haben zwei Mannschaften gespielt, die dafür gesorgt haben, dass die Zuschauer nächstes Mal wieder ins Stadion kommen. Die zweite Hälfte ist zu unseren Gunsten gelaufen. Ich bin mit der Mannschaft zufrieden."

Marc Schmerböck (Torschütze WAC): "Zurzeit ist jeder Schuss drin. Ich bin Sturm-Fan seit ich drei Jahre alt bin. Es war aber zu viel Emotion dabei, dass ich an das (Nichtjubeln gegen den Ex-Verein, Anm.) nicht gedacht habe. Ich freue mich zwar, dass ich wieder ein Tor gemacht habe, bin aber trotzdem nicht zufrieden, weil wir unbedingt gewinnen wollten. Sturm war aber heute richtig gut, im Endeffekt war heute nicht mehr drin als ein X. Ich hoffe, dass unsere Serie (vier Spiele ungeschlagen, Anm.) so weitergeht."

Kein Sieger am Samstag: Partien des 5. Spieltags

DatumHeimmanschaftAuswärtsmannschaftErgebnis
Sa. 25.08.2018SCR AltachRB Salzburg2:3 (1:2)
Sa. 25.08.2018WACSturm Graz1:1 (1:0)
Sa. 25.08.2018SKN St. PöltenAustria Wien0:0
So. 26.08.2018TSV HartbergLASK-
So. 26.08.2018FC AdmiraSV Mattersburg-
So. 26.08.2018Rapid WienWacker Innsbruck-

SKN St. Pölten - FK Austria Wien 0:0

Dietmar Kühbauer (Trainer SKN St. Pölten): "Natürlich bin ich mit dem Punkt zufrieden. Wir haben in der ersten Hälfte nur eine echte Chance zugelassen. Ansonsten haben wir sehr gut verteidigt. Ich muss der Mannschaft ein Riesenlob aussprechen. Das ist eine andere Austria als im letzten Jahr. Wir nehmen den Punkt gerne mit und können das Ergebnis gut einschätzen."

Thomas Letsch (Trainer FK Austria Wien): "Wir wussten, dass es in St. Pölten nicht einfach ist, Tore zu erzielen. Erste Hälfte war ich nicht hundertprozentig zufrieden. Trotzdem hatten wir zwei gute Chancen. Die zweite Hälfte war dann besser. Wir haben auch nicht viel zugelassen. Wir stehen stabil und lassen wenig zu. Mit der Dreierkette wollten wir die gefährlichen Konter von St. Pölten unterbinden."

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