Sportstudie erhebt: SK Rapid Wien ist der beliebteste Verein Österreichs

Von APA
SK Rapid Wien
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Gute und schlechte Nachrichten im Lager von SK Rapid Wien. Während sich der wirtschaftliche Geschäftsführer Christoph Peschek über die TV-Zuschauerzahlen ärgert, gibt es zumindest Freude am Ergebnis einer Sportstudie.

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Der TV-Kontrakt sei "prinzipiell ein guter", betonte Peschek. Allerdings bereiten den Wiener die jüngsten kolportierten Zuschauerzahlen Sorgen. Laut einem Standard-Bericht sahen das Saison-Auftaktspiel zwischen Austria und Wacker Innsbruck, das als Free-TV-Spiel angekündigt wurde, kumuliert nur 4.000 Zuseher auf A1. Peschek bat nun den Liga-Vorstand, ihm offizielle Zahlen zu übermitteln. "Vier Spiele auf A1 sind nicht tatsächlich Free-TV", kritisierte der Rapid-Vorstand.

Hochrechnung: Rapid hat 700.000 Fans

Für bessere Laune sorgten bei Peschek die Ergebnisse einer von Rapid in Auftrag gegeben Studie. "Nielsen Sport" erhob im vergangenen Mai im Rahmen des "Fußballmonitor Österreich" durch Befragungen von 1.200 Personen, dass 23 Prozent aller fußballinteressierten Österreicher Fans der Grün-Weißen sind. Dahinter folgen Salzburg (18 Prozent) und Sturm Graz (14.). In Wien hat Rapid demnach mit 43 Prozent die Nase vor der Austria (16). Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung weist "Nielsen Sport" für Rapid etwa 700.000 Fans und 1,7 Millionen Sympathisanten aus.

Im Spiel gegen Altach: Getränke billiger

Rund 18.000 davon werden am Samstag gegen Altach im Allianz Stadion erwartet, wo es auf der Allianz Tribüne eine Neuerung gibt. Erstmals kommen dort die neu installierten Dachluken zum Einsatz, um den dort befindlichen Zuschauern eine kühle Brise zu verschaffen. Abkühlung ist auch danach noch möglich, denn ab dem Schlusspfiff werden unter dem Motto "Rapid-Nachspielzeit" rund eine Stunde lang Getränke um 17 bis 23 Prozent günstiger verkauft.

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