Womit Wohlfahrt bei Fink nicht zufrieden war

Von SPOX Österreich
Samstag, 03.03.2018 | 10:46 Uhr
Franz Wohlfahrt
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Austrias Sportdirektor Franz Wohlfahrt erklärt nach der Trennung von Thorsten Fink, was ihn am nunmehrigen Ex-Trainer der Veilchen störte.

"Ich übernehme die Verantwortung. Vielleicht habe ich zu wenig Nachdruck beim Trainerteam gezeigt, wenn mir etwas missfallen hat", sagt Wohlfahrt im Interview mit dem Standard. "Was mir bei Fink nicht gefallen hat, war der Vorwurf, dass wir die Abgänge nicht gleichwertig ersetzt haben. Alle Transfers waren mit ihm abgesprochen."

Seiner eigenen Rolle bei der Kaderplanung ist sich Wohlfahrt natürlich bewusst. "Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein", meint der Ex-Tormann. "Aber man muss auch bedenken, dass sich drei Neuzugänge - Westermann, Klein und Ruan - schwer verletzt haben", fügt Wohlfahrt an und verweist zudem auch auf wirtschaftliche Vorgaben und das "große Infrastrukturprojekt Generali-Arena und deren Umfeld", die man nicht vergessen dürfe.

"Transfersummen zu bezahlen ist schwierig, schon 500.000 Euro sind ein Irrsinn. Wir reden nicht von Millionen, die wir eh nicht haben", erläutert Wohlfahrt. "Im Sommer haben wir Friesenbichler und Monschein verpflichtet. Für beide haben wir ein Viertel der Summe ausgegeben, die wir für Kayode eingenommen haben. Wir haben Filipovic und Larsen verkauft, hatten einen Transfergewinn von rund sechs Millionen Euro. 2016 und 2017 waren wir in der Gruppenphase der Europa League, das sind noch einmal elf Millionen, die wir außerbudgetär eingespielt haben", führt er aus. "Wenn mir einer sagt, wir haben Fehler gemacht, okay. Aber da sollte man auch die 17 Millionen erwähnen, die on top dazugekommen sind."

Kam die Trennung von Fink zu spät?

Auf die Frage, ob die Austria nicht schon früher auf einen neuen Trainer setzen hätte sollen, meint Wohlfahrt: "Es war der Augenblick, wo man ihn nicht mehr halten konnte. Es war eine Summe von Sachen, mit denen ich nicht einverstanden war, nicht nur die Niederlagen. Den schwarzen Peter lasse ich mir nicht zuschieben."

An seiner öffentlichen Kritik an den Spielern und deren Lebensstil hält der Sportdirektor fest. "Denn es gibt Regeln, an die sich nicht immer alle gehalten haben. Das hat mir ganz und gar nicht gefallen, wir müssen wieder die Sinne schärfen."

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