Fussball

Offiziell: Sturm Graz verpflichtet Jakob Jantscher und Bright Edomwonyi

Von SPOX Österreich

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde heute die Heimkehr des Jakob Jantscher zum SK Sturm Graz verlautbart. Jantscher hat bei den Schwarz-Weißen einen langfristigen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Jantscher unterschreibt bis 2021

Jantscher bleibt aber nicht der einzige Rückkehrer: Nach einem Jahr kehrt auch Bright Edomwonyi leihweise bis zum Sommer 2018 von Caykur Rizespor zum SK Sturm zurück. Der Nigerianer ist im Jänner 2017 zum damaligen türkischen Erstligisten ans Schwarze Meer gewechselt.

"Ich freue mich riesig, dass ich zurück bin. Das ist eine emotionale Geschichte für mich. Die letzten Jahre meiner Karriere waren recht turbulent, die Rückkehr zu Sturm ist der richtige Schritt für mich", so Jantscher, der seinen Vertrag mit Rizespor im Dezember des Vorjahres aufgelöst hat und deswegen noch auf die Spielerlaubnis seitens der FIFA warten muss.

"Das kann noch etwas dauern, da das Freigabeverfahren über die FIFA läuft. Wir hoffen, dass er in zwei Wochen für uns spielen darf", erklärt Geschäftsführer Sport Günter Kreissl und führt weiter aus: "Da Jakob allerdings langfristig bei uns bleibt, ist es mir auch nicht so wichtig, ob er jetzt gleich oder erst in ein paar Wochen für uns auflaufen darf."

Edomwonyi hingegen ist sofort spielberechtigt, benötigt aber noch ein Visum sowie eine Arbeitsgenehmigung. Der Nigerianer weilt derzeit noch in der Türkei, um alles zu organisieren. Er wird Anfang nächster Woche in Graz erwartet.

Zulechner auf dem Weg der Besserung

Der Hauptgrund, weswegen Sturm beide Spieler zurückholte ist laut Kreissl die Erkrankung vonn Philipp Zulechner und die Ungewissheit über sein Comeback. "Er hatte eine Staphylokokken-Infektion, hatte hohes Fieber und war sogar teilweise Bewegungsunfähig", so Kreissl, der aber beruhigen kann: "Er ist schon auf dem Weg der Besserung und hat gestern auf dem Ergometer leicht trainiert." Wann Zulechner allerdings wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren wird, ist noch ungewiss.

Mit Edomwonyi und Jantscher habe man zwei "sehr schnelle Spieler" geholt, freut sich Kreissl. Vor allem Jantscher sei "offensiv universell einsetzbar". Auch Jantscher ist sich seiner Stärken bewusst und glaubt nicht an eine lange Eingwöhungsphase seinerseits: "Ich komme in eine funktionierende Mannschaft, das ist für mich als Spieler ein Riesen-Vorteil.

Mit den beiden Neuzugängen erklärt Kreissl das Transferprogramm der Grazer für beendet: "Die letzten Wochen waren stressig genug."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung