Fussball

Eren Keles' Berater: "Rapid-Abschied? Es bleibt keine Zeit zu heulen"

Eren Keles spielt bei Rapid keine Rolle mehr

In den vergangenen Tagen traf Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel erste Kaderentscheidungen. Eine dieser: Flügelspieler Eren Keles spielt in den Planungen der Wiener keine Rolle mehr. Keles, der im Jänner 2017 von der Vienna nach Hütteldorf übersiedelte, empfahl sich mit starken Leistungen bei Rapid II (16 Spiele, 12 Scorerpunkte) für die Bundesliga-Mannschaft und kam in der laufenden Saison zu acht Einsätzen (3 Scorerpunkte).

Offenbar zu wenig - der Vertrag des 23-Jährigen wird nicht verlängert. Jetzt ist Keles auf Klub-Suche. "Natürlich ist er enttäuscht und unser Wunsch wäre eine weitere Chance bei Rapid gewesen, aber es bleibt keine Zeit zu heulen", sagt sein Berater Sertan Günes, der sich von Rapids Entscheidung "überrascht" zeigt, im Gespräch mit SPOX.

"Auf seiner Position sind mit Schaub und Schobesberger zwei Nationalspieler gesetzt. Murg ist auch noch da. Dadurch hatte es Eren schwer. Trotzdem bin ich stolz auf ihn", so Günes. "Vor zweieinhalb Jahren hat er noch in der Wiener Stadtliga gespielt und hat den Sprung in die Bundesliga geschafft."

Der ein oder andere Klub signalisierte bereits Interesse an Keles (Vertrag bis Sommer 2018), ein baldiges Gespräch mit Rapid soll zu einer Lösung führen. Das Ziel: Ein Verbleib in der Bundesliga. "Meine Philosophie ist, dass man sich erst im Heimatland durchsetzt, und dann aufs Ausland schielt. Ich möchte, dass er in der österreichischen Bundesliga Stammspieler wird. Es gab Gespräche mit Klubs, diese werden jetzt intensiviert." Nachsatz: "Eren Keles wird im österreichischen Fußball sicher eine Rolle spielen."

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