Aufregung immer noch unverständlich

Von APA/SPOX Österreich
Andreas Ulmer: Einer der wenigen Routiniers im ÖFB-Team
© GEPA

Andreas Ulmer ist zurück in der ÖFB-Nationalmannschaft. Neo-Teamchef Franco Foda reaktivierte den Routinier und verhilft ihm zu einem unverhofften Comeback. Sein drittes und bisher letztes Match im ÖFB-Trikot absolvierte Ulmer am 18. November 2014 beim 1:2 in Wien gegen Brasilien. Danach spielte er in den Plänen von Koller keine Rolle mehr, ehe es im vergangenen Juni zum endgültigen Zerwürfnis kam - der damals auf Abruf stehende Linksverteidiger hatte seine Hochzeit am Tag das WM-Qualifikationsspiels in Irland angesetzt und konnte daher nicht nachnominiert werden.

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Die damals entstandene Aufregung verwundert Ulmer nach wie vor. "Es war die Entscheidung von meiner Frau und mir, an diesem Tag zu heiraten, wir hatten die Hochzeit davor schon zweimal verschoben. Ich war vorher selten ein Thema beim Nationalteam und habe nicht damit gerechnet, dass ich für das Irland-Spiel ein Thema werde", erklärt der Abwehrspieler am Donnerstag im ÖFB-Camp in Marbella. "Ich musste es dann so hinnehmen. Aber ich habe nie gesagt; ich heirate und komme deshalb nicht. Es gab auch Knie-Probleme, aber die Hochzeit war es, die groß nach draußen getragen wurde."

Erneut leichte Probleme

Derzeit plagt Ulmer abermals eine Blessur. Der Salzburg-Profi hat mit Patellarsehnenproblemen zu kämpfen, die aber einem möglichen Einsatz gegen Uruguay nicht im Wege stehen sollten. "Wenn ich noch ein Länderspiel machen darf, freue ich mich sehr darüber. Ich gehe ganz entspannt an die Sache heran", erzählt Ulmer.

Die Nominierung für das Duell mit den Südamerikanern sei "etwas unerwartet" gekommen. "Aber ganz mit dem Nationalteam abgeschlossen hatte ich nicht", so Ulmer. Nun lebt die Hoffnung, noch länger zur ÖFB-Auswahl zu gehören: "Es geht wieder bei Null los. Jeder muss um seinen Platz kämpfen."

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