Fussball

Ex-Rapidler Wöber stichelt gegen Austria Wien

Von SPOX Österreich
Maximilian Wöber spricht mit niederländischen Medien über das Wiener Derby
© GEPA

Nach seinem ersten Duell mit Erzrivale Feyenoord Rotterdam zieht Ajax-Amsterdam-Profi Maximilian Wöber einen Vergleich zwischen dem niederländischen "Klassieker" und dem Wiener Derby. Dabei sieht der 19-jährige Innenverteidiger viele Parallelen, aber auch einen großen Unterschied.

"Es ist völlig anders als ein normales Ligaspiel. Du weißt, dass bei Feyenoord 50.000 Zuschauer auf dich warten. Es ist ein bisschen wie Krieg oder eine große Schlacht. So ein Kracher ist immer etwas Besonderes", meint Wöber gegenüber voetbalprimeur.nl.

Vor der Partie, die Ajax mit 4:1 gewann, wurden Wöber und Co. beim letzten Training mit einer großen Pyro-Show von den Amsterdamer Fans verabschiedet. 5.000 Anhänger sollen dabei vor Ort gewesen sein. "Das werde ich nie vergessen", sagt Wöber.

Beleidigungen motivieren Wöber

Beim Spiel in Rotterdam musste der Neuzugang, der im Sommer um 7,5 Millionen Euro von Rapid nach Holland wechselte, jedoch ohne Unterstützung der Fans auskommen. Aus Sicherheitsgründen sind Gästefans beim niederländischen Klassieker nicht zugelassen. Das tut der aufgeheizten Stimmung aber keinen Abbruch. Wöber musste sich einige Beleidigungen gefallen lassen.

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"Natürlich kenne ich schon einige niederländische Schimpfwörter. Das sind die ersten Wörter, die man lernt. Während des Spiels bekommt man so etwas aber nicht mit. Nur wenn der Ball aus dem Spiel war, konnte ich einige Beleidigungen hören. Aber das motiviert mich nur noch mehr."

Seitenhieb gegen die Austria

Die Atmosphäre bei Feyenoord gegen Ajax sei durchaus mit dem Wiener Derby vergleichbar, nur einen Unterschied erkennt Wöber - und teilt damit einen kleinen Seitenhieb in Richtung Austria aus: "In Wien sind immer mehr Rapid- als Austria-Fans dabei, auch wenn Rapid auswärts spielt. Dort fühlt sich jedes Spiel wie ein Heimspiel an."

Die Video-Highlights des Spiels / Text wird darunter fortgesetzt

Der Innenverteidiger bestritt selbst nur zwei Spiele gegen die Veilchen und blieb dabei sieglos. Das Derby, das ihm am meisten in Erinnerung blieb, verfolgte er von der Tribüne aus. "Es war 2011. Rapid spielte daheim gegen die Austria und plötzlich stürmten die Fans das Spielfeld. Die Partie wurde abgebrochen und mit 0:3 strafverifiziert. Ich war als Fan im Stadion", berichtet der damals 13-Jährige.

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