Fussball

"Würden uns anhören, was die andere Seite vorzubringen hat"

Günter Kreissl wäre gesprächsbereit
© GEPA

Spätestens seit Marcel Kollers Abschied vom österreichischen Nationalteam nach den WM-Qualifikationsspielen gegen Serbien und Moldawien im Oktober beschlossen ist, diskutiert Österreich den demnächst vakanten Teamchefposten.

Franco Foda, Trainer bei Tabellenführer Sturm Graz, soll sich im Kreis der Favoriten befinden. Darauf angesprochen, gab sich der Deutsche im Rahmen einer Sturm-Pressekonferenz reserviert, aber nicht desinteressiert. "Dass ich erwähnt werde, ehrt mich ein Stück weit. Aber meines Wissens hat Koller noch Vertrag bis Dezember", sagte Foda und erklärte auch, wie er bei einem Anruf des ÖFB reagieren würde: "Ich höre mir das alles an. Das liegt in meinem Naturell."

Sturm will Foda halten, schließt aber nichts aus

Ein Wörtchen hat aber auch der SK Sturm mitzureden. Dort steht Foda noch bis Sommer 2019 unter Vertrag. "Ich wünsche es (Fodas Abgang, Anm.) mir nicht und Sturm wünscht es sich nicht. Wie bei jedem Spieler würden wir uns aber auch beim Trainer anhören, was die andere Seite, die Interesse hat, vorzubringen hat", sagte Sturm-Sportdirektor Günter Kreissl am Dienstag auf SPOX-Nachfrage.

"Wir würden bei niemandem Gespräche kategorisch ausschließen. Schon gar nicht, wenn es ums österreichische Nationalteam geht", so Kreissl, der aber wiederholt betonte: "Von meiner Seite aus besteht ganz klar der Wunsch, in dieser Konstellation weiterzuarbeiten."

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