Fussball

Ngamaleu würde Rapid teuer kommen

Von SPOX Österreich
Ngamaleu legte einen rasanten Aufstieg hin
© GEPA

Rapid Wien befindet sich auf der Suche nach einem neuen Mittelstürmer. Daraus machen die Grün-Weißen schon seit Wochen kein Geheimnis mehr. Vor einigen Tagen verriet Sportdirektor Fredy Bickel sogar, dass man künftig auf Probetrainings zurückgreifen will, um den richtigen Mann zu finden.

"Wir beobachten immer wieder Spieler und laden sie auch hierher ein", so der Schweizer. "Es ist davon auszugehen, dass noch mehrere kommen. Sie nehmen schon am Training teil, aber nicht so, dass sie jeder sehen kann."

Definitiv nicht zum Probetraining wird Wunschstürmer Nicolas Moumi Ngamaleu erscheinen. Zuletzt bestätigte Bickel Interesse an dem Shootingstar des SCR Altach. "Moumi Ngamaleu ist auf jeden Fall ein Thema für uns", so Bickel im Kurier, der aber aus Respekt vor den Vorarlbergern und deren Auftritte in der Europa League noch keine Gespräche führte.

Zellhofer: Keine Klausel

"Sportdirektor Zellhofer hat mir in meinen ersten Monaten wertvolle Ratschläge gegeben. Dies vergesse ich nicht, aber jetzt ist es an der Zeit, einmal ein informelles Gespräch zu führen", so Bickel, der von einer Ausstiegsklausel über eine Million Euro erfahren haben soll.

Zellhofer selbst bremst aber bei ORF Vorarlberg. "Es gibt im Vertrag keine Klausel", sagt der Altach-Sportdirektor. Somit müsste Rapid also richtig tief in die Tasche greifen. Insbesondere bei einem Altacher Einzug in die Europa-League-Gruppenphase sei ein Verkauf kein Thema.

Auch Ngamaleus Berater Rostand Tchoukouegno bestätigte im Gespräch mit SPOX vor einer Woche, dass sein Schützling keinen Wechsel forcieren will: "Man wird sehen, wohin sich das Ganze entwickelt. Moumi ist ein vernünftiger Junge. Altach kann ein tolles Sprungbrett für ihn sein." Eine Ausstiegsklausel dementierte Tchoukouegno übrigens nicht, bestätigen wollte er sie aber auch nicht ("Ich äußere mich nicht über Vertragssinhalte").

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung