Bullen gewarnt: Was den LASK so gut macht

Von APA
Samstag, 29.07.2017 | 13:14 Uhr
Red Bull Salzburg ist gewarnt
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Als Intermezzo zwischen den beiden Partien in der Champions-League-Qualifikation gegen Rijeka wartet auf Red Bull Salzburg am Samstag das Fußball-Bundesliga-Heimspiel gegen den LASK. Die Linzer führen nach der ersten Runde gemeinsam mit Altach die Tabelle an und verschafften sich auch dadurch beim Meister Respekt. "Das 3:0 gegen die Admira war eine klare Ansage", sagte Trainer Marco Rose.

Die Oberösterreicher seien kein klassischer Aufsteiger. "Sie verfügen über eine Mannschaft, die schon längere Zeit in dieser Konstellation zusammenspielt, haben also ein eingespieltes Team mit etlichen Spielern mit Bundesliga-Erfahrung", warnte der Deutsche und bezeichnete den LASK als "Mannschaft mit Ambitionen".

Die Champions-League-Ambitionen der Salzburger erlitten zuletzt mit dem Heim-1:1 gegen Rijeka einen Dämpfer, am Mittwoch steigt in Kroatien das Rückspiel. An diese Partie verschwendet Mittelfeldspieler Reinhold Yabo nach eigenen Angaben noch nicht viele Gedanken. "Die Bundesliga ist unser tägliches Geschäft, da gilt es den Fokus dafür zu haben", betonte der Deutsche, der wegen einer Knöchelblessur fraglich ist.

Neue bekommen die Chance

Auch LASK-Trainer Oliver Glasner glaubt nicht, dass die Salzburger dem Samstag-Spiel nur geringe Bedeutung beimessen könnten. "Es kommen bei ihnen einige Neue in die Mannschaft, die zeigen wollen, dass sie Optionen für das Rückspiel in Rijeka sind. Ihr Kader ist so groß und gut, dass die Doppelbelastung keine Rolle spielt", sagte der einstige Co-Trainer der "Bullen".

Nach dem gelungenen Saisonstart rechnet sich Glasner auch in Wals-Siezenheim einiges aus. "Wir fahren mit Selbstvertrauen hin und werden versuchen, den Platz als Sieger zu verlassen. Wir werden sicher nicht wie das Kaninchen vor der Schlange warten, bis wir gefressen werden", versprach der Oberösterreicher.

Dass die LASK-Fans nach dem gelungenen Start von weiteren großen Erfolgen träumen, freut Glasner, lässt ihn aber auch relativ kalt. "Mit der Erwartungshaltung ist es so wie mit dem Wetter - wir beschäftigen uns nicht damit, weil wir es eh nicht ändern können."

Seine Mannschaft hat seit vergangenem Oktober nur zwei Pflichtspiele verloren - das Cup-Semifinale bei Rapid und ein bedeutungsloses Erste-Liga-Match im Saisonfinish gegen Wattens. Demgegenüber stehen neun Siege und ein Unentschieden der Salzburger aus ihren jüngsten zehn Liga-Heimspielen.

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