Zündstoff: Schinkels knöpft sich St.-Pölten-Boss vor

Von SPOX Österreich
Samstag, 29.07.2017 | 18:57 Uhr
Schinkels nimmt sich den St. Pöltner Präsidenten vor
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Frenkie Schinkels sorgt mit harter Kritik an seinem Ex-Verein SKN St. Pölten für Aufsehen. "St. Pölten ist ein kleiner Dorfverein. So wurde und wird er immer noch geführt. Von Leuten, die in der 1. und 2. Klasse oder der Gebietsliga etwas zu sagen hätten", sagt der 54-Jährige gegenüber Sky.

Insbesondere Präsident Gottfried Tröstl ist dem ehemaligen Sportdirektor ein Dorn im Auge. Der SKN-Boss sprach sich nach der letzten Saison für eine Trennung von Schinkels aus. "Er hat gesagt, der Verein will sich weiterentwickeln und Frenkie Schinkels passt da nicht dazu. Ich kann mit Herrn Tröstl über Autos, die Kirche oder die Wachau reden, aber nicht über Fußball."

Er habe keine Lust dazu, manchen Leuten eine halbe Stunde lang zu erklären, dass der Ball nicht eckig, sondern rund ist, meint Schinkels. Die Entlassung sei ein Stich ins Herz gewesen. "Ich wusste schon damals, dass sie mit Markus Schupp (nunmehriger Sportdirektor, Anm.) verhandeln", so Schinkels.

Sportlicher Beirat für oder gegen Schinkels?

Der ehemalige Austria-Meistermacher wirft der Vereinsführung vor, gegenüber den strategischen Partnern falsche Angaben gemacht zu haben. Diese stimmten über das Schicksal von Schinkels ab. Davor hätte Präsident Tröstl dem Gremium mitgeteilt, dass der sportliche Beirat für eine Entlassung des damaligen Sportdirektors eintreten würde. Schinkels behauptet jedoch, der sportliche Beirat sei hinter ihm gestanden.

General Manager Andreas Blumauer dementiert dies gegenüber Sky: "Der sportliche Beirat kann keine Entscheidungen treffen, nur Empfehlungen geben. 14 strategische Partner haben abgestimmt, am Ende wurde einstimmig beschlossen, dass Frenkie Schinkels entlassen wird."

Auch den Vorwurf des Dorfvereins will Blumauer nicht so stehen lassen. Dies sei eine typische Schinkels-Aussage. "Er war jetzt zweieinhalb Jahre mit dabei und hat viel dazu beigetragen, dass wir kein kleiner Dorfverein mehr sind", so Blumauer.

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