Fussball

Was der Salzburg-Coach in der Kabine schimpfte

Von SPOX Österreich, APA
Mittwoch, 26.07.2017 | 21:56 Uhr
Marco Rose

Die Ausgangsposition könnte besser sein. Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg ist am Mittwoch im Drittrunden-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen HNK Rijeka zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) hinausgekommen. Die Entscheidung um den Aufstieg ins Play-off folgt im Rückspiel nächsten Mittwoch (20.45 Uhr) in Rijeka. Vor allem die desaströse Leistung in der ersten Hälfte stieß Coach Marco Rose sauer auf. Was er in der Halbzeitpause änderte.

Dass Marco Rose in der Halbzeitpause nach der schläfrigen ersten Hälfte deutliche Worte fand, verwundert wohl wenig. Salzburg-Spieler Valon Berisha, der von seiner Normalform meilenweit entfernt schien und einen Fehlpass nach dem anderen fabrizierte, empfand die Kabinen-Ansprache allerdings als heilsam: "Er hat gesagt, dass das Spiel schon angefangen hat. Er ist schon laut geworden, das ist schon gut so. Er ist ein richtiger Deutscher."

Ein richtiger Deutscher ist auch Alexander Walke, seines Zeichens Torhüter der Mozartstädter. Er stieß in ein ähnliches Horn wie Landsmann Rose: "Wenn wir in Rijeka so spielen wie in der ersten Hälfte, wird es schwierig. Sie sind in allen Belangen sehr gut, wenn man sie spielen lässt. Das dürfen wir nicht machen. Ab Minute 46 haben wir es besser gemacht. Aufgrund der zweiten Hälfte können wir zufrieden sein."

Rose: "Haben uns ein anderes Ergebnis gewünscht"

Rose selbst beurteilte die Leistung der Seinen wiefolgt: "Grundsätzlich ist es so, dass wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht hätten. Aber letztendlich geht das 1:1 in Ordnung. In der ersten Hälfte haben wir fünf Prozent in allen Bereichen vermissen lassen. Das Plus von diesen fünf Prozent und ein paar kleine Anpassungen haben dazu geführt, dass wir in der zweiten Hälfte besser gespielt haben. Das heißt, dass wir mit diesem Ergebnis leben müssen und auch können. Wir haben den Gegner so erwartet, wie er gespielt hat. Wenn sie etwas adaptiert haben, dann, dass sie im Umschaltspiel zielstrebiger waren und mehr die Tiefe gesucht haben."

Das Spiel in der Nachlese

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