Fussball

Hofmann spricht über Zukunftsentscheidung

Von APA
SHFG

Die zahlreichen Tiefschläge der vergangenen Monate waren bei Rapid am Sonntag zumindest für wenige Stunden vergessen. Die 20.200 Zuschauer im Allianz Stadion freuten sich zum Fußball-Bundesliga-Kehraus über ein 2:1 gegen St. Pölten, was Endrang fünf bedeutete, und ließen vor allem Steffen Hofmann hochleben.

Der Kapitän absolvierte seinen 527. Pflichtspiel-Einsatz für Rapid und zog dadurch mit dem bisherigen Rekordmann Peter Schöttel gleich. Aus diesem Anlass wurde kurz vor Spielbeginn ein Video gezeigt, in dem viele Wegbegleiter und auch die Familie gratulierten. Hofmann war davon sichtlich gerührt. "Es war sehr emotional", gab der 36-Jährige zu. "Eine ungewöhnliche Vorbereitung auf das Spiel. Ich muss aber sagen, dass es einen mehr pusht als dass man unkonzentriert ist."

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Tatsächlich fand der Deutsche auf Anhieb gut in die Partie, bereitete in der 9. und 56. Minute beide Rapid-Tore per Eckball vor und lieferte auch sonst eine starke Leistung ab. "Ich weiß, dass ich den Jungs noch auf und abseits des Platzes helfen kann", erklärte Hofmann.

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Inwieweit sein gelungener Auftritt die persönliche Zukunftsplanung beeinflusst, ließ der Regisseur aber offen. "Es kann sein, dass ich mich am Montag, Dienstag oder vielleicht nach dem Cup-Finale entscheide. Es hängt auch nicht alles von mir ab." Hofmanns Vertrag läuft nach Saisonende aus, über eine mögliche Verlängerung kann der Fan-Liebling laut Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel selbst entscheiden.

Vorerst genoss Hofmann seinen neuen Status als Rekordspieler und ließ dabei auch eine gewisse Zufriedenheit mit dem Saisonfinish erkennen. "Endrang fünf war bei weitem nicht unser Ziel, aber wenn man sieht, wo wir vor sieben, acht Wochen waren, ist es noch ganz in Ordnung."

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Noch besser würde die Saison werden, sollte am Donnerstag im Cupfinale Red Bull Salzburg besiegt und damit der erste Pokal-Titel seit 1995 eingefahren werden. Schon kurz nach Spielende gegen St. Pölten schwor man sich im Westen Wiens auf das Endspiel im Wörthersee-Stadion ein - die Spieler trugen unter dem tosenden Applaus der Zuschauer ein riesiges Transparent mit der Aufschrift "Alle in Grün nach Klagenfurt" durch das Allianz Stadion. Deutlich über 10.000 Anhänger dürften Rapid nach Kärnten begleiten.

Djuricins Punkteschnitt

Der Optimismus im Lager des Rekordmeisters ist wieder groß, was wohl auch mit Goran Djuricin zusammenhängt. Seit dem Amtsantritt des 42-Jährigen holte Rapid durchschnittlich 1,88 Zähler pro Match, Vorgänger Damir Canadi hatte es auf einen Punkteschnitt von 0,79 gebracht. "Es waren nur Kleinigkeiten für mich zu tun. Scheinbar habe ich das Richtige gemacht, die Jungs sind mitgezogen", sagte Djuricin, der auch in der kommenden Saison als Chefcoach fungiert, nach dem dritten Sieg in Folge.

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