Fussball

Darum bekam Oliver Lederer Stadionverbot

Von SPOX Österreich
Oliver Lederer

In der Südstadt brennt es. Allerdings nicht sportlich, sondern in Bezug auf erhitzte Gemüter. Ex-Coach Oliver Lederer bekam vor dem Spiel gegen den SK Rapid Wien Stadionverbot. Manager Amir Shapourzadeh klärt den Streit auf.

Der Disput zwischen Oliver Lederer und seinem Ex-Arbeitgeber Admira geht in die nächste Runde. Am Dienstag wurde Ex-Admira-Wacker-Coach Oliver Lederer als neuer TV-Experte beim Bezahlsender Sky bestätigt. Nun sollen Konsequenzen drohen. Denn der Vertrag des 39-Jährigen in der Südstadt wurde nie aufgelöst, eine zusätzliche Beschäftigung würde also eine offizielle Genehmigung von der Admira erfordern.

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Im Vorfeld der Partie gegen den SK Rapid Wien sprach Manager Amir Shapourzadeh zu Sky über das Stadionverbot und bezichtigte Lederer der Lüge. Der Grund, warum Lederer des Stadions verwiesen wurde, ist recht einfach: "Er ist noch Angestellter des Vereins. Die Tätigkeit als TV-Experte wurde nicht genehmigt. Da haben wir von unserem Hausrecht Gebrauch gemacht und ihm für heute Stadionverbot erteilt."

Manager bezichtigt Lederer der Lüge

Lederers Kontrakt läuft noch bis 2018, auf eine vorzeitige Vertragsauflösung hat man sich aber noch nicht einigen können. Shapourzadeh dazu: "Wir sind nicht diejenigen, die agieren, sondern diejenigen, die reagieren müssen. Wenn sich beide Parteien in seriösen Gesprächen einigen können, wird der Vertrag aufgelöst." Dann könnte Lederer für Sky arbeiten, andere Tätigkeiten annehmen. Der Ex-Admiraner meinte, er würde auf Geld verzichten, um den Vertrag aufzulösen. Eine Lüge, meint Shapourzadeh: "Das erzählt er in den Medien. Das sagt er ihnen, da muss ich schmunzeln. Hinter den Kulissen passiert etwas anderes."

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Einen letzten Satz richtet Shapourzadeh noch Richtung Lederer: "Er ist ein junger Trainer, der noch sehr viel lernen muss. Diese Sachen bestätigen uns immer mehr, dass die Entscheidung die richtige war, sich von ihm zu trennen."

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