Montag, 20.03.2017

Benefizspiel gegen Vienna für Rapid Wien "mehr als ein Test"

5.000 Zuschauer beim Rettungsspiel?

Für den in einer schweren sportlichen Krise befindlichen SK Rapid steht am Sonntag (15.30 Uhr) in der Ländermatch-Pause das "Rettungsspiel" beim finanziell angeschlagenen Regionalligisten Vienna am Programm.

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"Für uns ist das sicher mehr als ein Test als für die Vienna, wir wollen das Spiel gewinnen und Tore schießen", betonte Rapid-Kapitän Steffen Hofmann am Montag.

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Angesprochen darauf, ob Rapid nach dem Rückfall auf den siebenten Tabellenplatz noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden könnte, meinte der 36-jährige Deutsche: "Jeder muss sich der Situation bewusst sein und wissen, um was es für uns geht. Wir sollten anfangen zu gewinnen." Die Hütteldorfer sind in diesem Jahr sowie seit mittlerweile sieben Spielen in der Meisterschaft sieglos und liegen nur noch sieben Zähler vor Schlusslicht Ried.

Vienna kämpft ums Überleben

Für die am anderen Ende der Wiener U-Bahnlinie 4 in Döbling beheimatete Vienna geht es dagegen um das wirtschaftliche Überleben, nachdem das Handelsgericht Wien vor zwei Wochen über das Vermögen des Regionalliga-Ost-Vereins ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet hat. Die knapp 100 Gläubiger bzw. 32 Dienstnehmer, davon 22 Profispieler, können ihre Forderungen bis 14. April anmelden.

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Die erste Gläubigerversammlung wurde für kommenden Montag anberaumt. Die allgemeine Prüfungstagsatzung findet dann am 28. April statt. Die Sanierungsplantagsatzung ist am 31. Mai angesetzt, an diesem Tag stimmen die betroffenen Gläubiger über den Sanierungsplanvorschlag ab. "Ich bin zuversichtlich, dass dieser angenommen wird", bekräftigte Vienna-Geschäftsführer Gerhard Krisch am Montag neuerlich.

Die Vienna hat laut eigenen Angaben Verbindlichkeiten von 1.174.700 Euro und strebt ein geordnetes Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung und einer 30-Prozent-Quote für Gläubiger an. Finanziert werden soll diese Quote über Investoren sowie das Benefizspiel gegen den SK Rapid Wien, der ohne Gage auf der Hohen Warte antritt. 2.500 Tickets waren dafür bis Montag abgesetzt, die Vienna hofft auf 5.000 Fans, wenn der Wettergott mitspielt. Maximal 7.500 sind möglich.

Ein Legenden-Match davor

Beim bisher letzten Duell der beiden Vereine am 13. September 2006 waren 5.500 Besucher auf der Hohe Warte dabei und sahen einen Cup-Auftakterfolg der Vienna, die sich damals 4:3 im Elferschießen durchsetzte, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gelautet hatte. Vor dem Hauptspiel gibt es ab 14.00 Uhr noch ein Legenden-Match zwischen den beiden Wiener Traditionsclubs, bei dem es ein Wiedersehen mit ehemaligen Rapid-Größen wie Christian Keglevits, Richard Niederbacher oder Gerald Wilfurth gibt.

Baustelle statt Fußball: Hier entsteht die neue Arena der Wiener Austria
Manuel Ortlechner arbeitet zur Zeit an einem Buchprojekt, das 2018 zur Fertigstellung der neuen Generali-Arena veröffentlicht wird. Schon Ende 2017 wird zudem ein großformatiger Kalender zum neuen Stadion erscheinen. SPOX zeigt seine aktuellsten Bilder.
© Manuel Ortlechner
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Manuel Ortlechner arbeitet zur Zeit an einem Buchprojekt, das 2018 zur Fertigstellung der neuen Generali-Arena veröffentlicht wird. Schon Ende 2017 wird zudem ein großformatiger Kalender zum neuen Stadion erscheinen. SPOX zeigt seine aktuellsten Bilder.
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Weitere Infos zu den Projekten von Manuel Ortlechner gibt es auf Facebook bei "Manuel Ortlechner fotografiert." sowie auf Instagram unter @manuelortlechner.foto.
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Weitere Infos zu den Projekten von Manuel Ortlechner gibt es auf Facebook bei "Manuel Ortlechner fotografiert." sowie auf Instagram unter @manuelortlechner.foto.
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Ende September 2016 klafft dort, wo in ein paar Monaten die neue Westtribüne ihren Platz finden soll, noch ein großes Loch.
© Manuel Ortlechner
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Ende September 2016 klafft dort, wo in ein paar Monaten die neue Westtribüne ihren Platz finden soll, noch ein großes Loch.
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Im Rahmen der Spatenstichfeier wird das Leitbild des Klubs in einer Zeitkapsel vergraben.
© Manuel Ortlechner
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Im Rahmen der Spatenstichfeier wird das Leitbild des Klubs in einer Zeitkapsel vergraben.
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Der Blick ins "Nichts" von der Osttribüne aus. Schon fünf Monate später allerdings ...
© Manuel Ortlechner
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Der Blick ins "Nichts" von der Osttribüne aus. Schon fünf Monate später allerdings ...
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... ragt die neue zweirangige Tribüne empor. Die Bauarbeiten liegen voll auf Kurs.
© Manuel Ortlechner
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... ragt die neue zweirangige Tribüne empor. Die Bauarbeiten liegen voll auf Kurs.
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Der Blick von der West- auf die nun gleichhohe Osttribüne.
© Manuel Ortlechner
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Der Blick von der West- auf die nun gleichhohe Osttribüne.
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Linker Hand schreiten die Arbeiten an der - im Vergleich zur Westseite - wesentlich aufwändigeren Nordtribüne voran.
© Manuel Ortlechner
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Linker Hand schreiten die Arbeiten an der - im Vergleich zur Westseite - wesentlich aufwändigeren Nordtribüne voran.
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Unter den künftigen VIP-Bereichen der Nordtribüne entsteht eine Tiefgarage.
© Manuel Ortlechner
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Unter den künftigen VIP-Bereichen der Nordtribüne entsteht eine Tiefgarage.
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Auch abseits des Stadions wird umgebaut und entstehen neue Trainingsplätze.
© Manuel Ortlechner
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Auch abseits des Stadions wird umgebaut und entstehen neue Trainingsplätze.
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Die neue Westtribüne überragt ihre Vorgängerin um Längen.
© Manuel Ortlechner
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Die neue Westtribüne überragt ihre Vorgängerin um Längen.
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Beim Aufstieg in den zweiten Rang der Westtribüne eröffnet sich den Besuchern dieses Bild.
© Manuel Ortlechner
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Beim Aufstieg in den zweiten Rang der Westtribüne eröffnet sich den Besuchern dieses Bild.
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Westtribüne, Blickrichtung Verteilerkreis Favoriten, wo ab September 2017 die U1 halten wird.
© Manuel Ortlechner
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Westtribüne, Blickrichtung Verteilerkreis Favoriten, wo ab September 2017 die U1 halten wird.
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Der Blick von der Osttribüne auf die Bauarbeiten auf der Nordseite
© FK Austria Wien Facebook
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Der Blick von der Osttribüne auf die Bauarbeiten auf der Nordseite
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FK Austria Wien
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5.600 Fans werden auf der Westtribüne Platz finden, zudem wird es einen Fanshop sowie einen Kinder- und Jugendbereich geben.
© FK Austria Wien Facebook
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5.600 Fans werden auf der Westtribüne Platz finden, zudem wird es einen Fanshop sowie einen Kinder- und Jugendbereich geben.
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Die neue Westtribüne von der Südtribüne aus gesehen.
© FK Austria Wien Facebook
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Die neue Westtribüne von der Südtribüne aus gesehen.
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So wird die Generali-Arena der Austria nach der Fertigstellung im Früh-Sommer 2018 aussehen.
© FK Austria Wien Facebook
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So wird die Generali-Arena der Austria nach der Fertigstellung im Früh-Sommer 2018 aussehen.
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Durch das laufende Insolvenzverfahren muss die Vienna, die aktuell in der Regionalliga Ost auf Platz zwei steht, in die Wiener Liga zwangsabsteigen. Mit diesem Szenario will sich Krisch aber nicht abfinden. "Ich habe mich mit der Wiener Liga noch nicht angefreundet und budgetiere zweigleisig", hofft der General Manager der Vienna auf Gespräche mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB), die einen Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse sichern sollen.

Durch Spenden der Fans und eine Aktion der Wiener Austria sind laut Krisch bisher "circa 18.000 Euro" für die Rettung der Döblinger zusammenkommen. "Es gibt aber noch eine gewisse Zurückhaltung, weil ja noch nicht feststeht, ob der Ausgleich angenommen wird oder nicht", erklärte der Geschäftsführer der 1894 gegründeten Vienna, die Österreichs ältester Fußball-Club ist und nach dem überraschenden Tod von Geldgeber Martin Kristek am 21. Jänner ohne Hauptsponsor dasteht.

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APA
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