5.000 Zuschauer beim Rettungsspiel?

Von APA
Montag, 20.03.2017 | 13:40 Uhr
5.000 Zuschauer sollen zum "Rettungsspiel" auf die Hohe Warte pilgern
Advertisement
Fed Cup Women National Team
So22.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Für den in einer schweren sportlichen Krise befindlichen SK Rapid steht am Sonntag (15.30 Uhr) in der Ländermatch-Pause das "Rettungsspiel" beim finanziell angeschlagenen Regionalligisten Vienna am Programm.

"Für uns ist das sicher mehr als ein Test als für die Vienna, wir wollen das Spiel gewinnen und Tore schießen", betonte Rapid-Kapitän Steffen Hofmann am Montag.

Angesprochen darauf, ob Rapid nach dem Rückfall auf den siebenten Tabellenplatz noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden könnte, meinte der 36-jährige Deutsche: "Jeder muss sich der Situation bewusst sein und wissen, um was es für uns geht. Wir sollten anfangen zu gewinnen." Die Hütteldorfer sind in diesem Jahr sowie seit mittlerweile sieben Spielen in der Meisterschaft sieglos und liegen nur noch sieben Zähler vor Schlusslicht Ried.

Vienna kämpft ums Überleben

Für die am anderen Ende der Wiener U-Bahnlinie 4 in Döbling beheimatete Vienna geht es dagegen um das wirtschaftliche Überleben, nachdem das Handelsgericht Wien vor zwei Wochen über das Vermögen des Regionalliga-Ost-Vereins ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet hat. Die knapp 100 Gläubiger bzw. 32 Dienstnehmer, davon 22 Profispieler, können ihre Forderungen bis 14. April anmelden.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Die erste Gläubigerversammlung wurde für kommenden Montag anberaumt. Die allgemeine Prüfungstagsatzung findet dann am 28. April statt. Die Sanierungsplantagsatzung ist am 31. Mai angesetzt, an diesem Tag stimmen die betroffenen Gläubiger über den Sanierungsplanvorschlag ab. "Ich bin zuversichtlich, dass dieser angenommen wird", bekräftigte Vienna-Geschäftsführer Gerhard Krisch am Montag neuerlich.

Die Vienna hat laut eigenen Angaben Verbindlichkeiten von 1.174.700 Euro und strebt ein geordnetes Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung und einer 30-Prozent-Quote für Gläubiger an. Finanziert werden soll diese Quote über Investoren sowie das Benefizspiel gegen den SK Rapid Wien, der ohne Gage auf der Hohen Warte antritt. 2.500 Tickets waren dafür bis Montag abgesetzt, die Vienna hofft auf 5.000 Fans, wenn der Wettergott mitspielt. Maximal 7.500 sind möglich.

Ein Legenden-Match davor

Beim bisher letzten Duell der beiden Vereine am 13. September 2006 waren 5.500 Besucher auf der Hohe Warte dabei und sahen einen Cup-Auftakterfolg der Vienna, die sich damals 4:3 im Elferschießen durchsetzte, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gelautet hatte. Vor dem Hauptspiel gibt es ab 14.00 Uhr noch ein Legenden-Match zwischen den beiden Wiener Traditionsclubs, bei dem es ein Wiedersehen mit ehemaligen Rapid-Größen wie Christian Keglevits, Richard Niederbacher oder Gerald Wilfurth gibt.

Durch das laufende Insolvenzverfahren muss die Vienna, die aktuell in der Regionalliga Ost auf Platz zwei steht, in die Wiener Liga zwangsabsteigen. Mit diesem Szenario will sich Krisch aber nicht abfinden. "Ich habe mich mit der Wiener Liga noch nicht angefreundet und budgetiere zweigleisig", hofft der General Manager der Vienna auf Gespräche mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB), die einen Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse sichern sollen.

Durch Spenden der Fans und eine Aktion der Wiener Austria sind laut Krisch bisher "circa 18.000 Euro" für die Rettung der Döblinger zusammenkommen. "Es gibt aber noch eine gewisse Zurückhaltung, weil ja noch nicht feststeht, ob der Ausgleich angenommen wird oder nicht", erklärte der Geschäftsführer der 1894 gegründeten Vienna, die Österreichs ältester Fußball-Club ist und nach dem überraschenden Tod von Geldgeber Martin Kristek am 21. Jänner ohne Hauptsponsor dasteht.

Alle News zum heimischen Fußball

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung