Fussball

"Die Zahlen lügen nicht"

Von SPOX Österreich
Damir Canadis Bilanz ist verheerend

Rapid Wien startete blass ins Frühjahr. Die Bilanz unter Damir Canadi liest sich dementsprechend schwach. Jetzt spricht Sportdirektor Fredy Bickel.

Den Start in das Frühjahr hätte sich Rapid freilich anders vorgestellt. Im Derby verhinderte die Austria mit einem späten Tor den wichtigen Sieg und auch gegen die Admira reichte es nur für ein Unentschieden. Und so schmelzen die Saisonziele langsam davon. Das Tabellenende (neun Punkte) ist nun schon näher als die Wiener Austria und ein Europa-Cup-Platz (elf Punkte).

"Wir sagen es nicht gerne, dass man jetzt die neue Saison schon vorbereiten muss. Das darfst du eigentlich nicht, weil es ja in jedem Spiel noch um etwas geht. Wenn die anderen vorne weiterhin kränkeln, dann kommst du vielleicht noch einmal zu einer Chance", hat Sportdirektor Fredy Bickel nur noch wenig Hoffnung auf einen positiven Saisonausgang. "Aber ich denke, es ist schon auch eine Phase, es liegt so vieles brach. Man muss wirklich neue Wege gehen. Das muss auch gemacht werden und das ist auch jetzt gemacht."

"Zahlen lügen nicht"

Den Negativtrend konnte bisher auch Damir Canadi nicht stoppen. Ganz im Gegenteil. Von seinen zehn Spielen an der Hütteldorfer Seitenlinie siegte Canadi nur zweimal - und das gegen Ried und St. Pölten. Zudem hagelte es vier Niederlagen. Bickel hält ihm aber die Stange: "Wenn man es so betrachtet und anschaut, Zahlen lügen nicht. Ich kann aber bestätigen, wie akribisch er arbeitet, wie ehrgeizig er ist und wie fest ihn selbst das auch plagt. Er will schnell vorwärts kommen, was ich grundsätzlich sehr unterstütze."

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Und das Verhältnis zu seinem Trainer? "Auch die Zusammenarbeit ist erfreulich, das kann ich nur unterstreichen. Ich denke, dass es auch nicht so weit weg ist mit der Harmonie. Es ist nicht so, dass er nicht harmoniebedürftig wäre." Harmonie wird nun wohl auch von Ergebnissen abhängen. Nächsten Samstag muss Rapid zum Wolfsberger AC, dann kommt Red Bull Salzburg ins Allianz Stadion. Anschließend müssen die Grün-Weißen zum SK Sturm. Leichter wird das Programm demnächst nicht.

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