Fussball

Warum Canadi nach dem WAC-Spiel explodierte

Von SPOX Österreich
Damir Canadi machte aus seinem Ärger kein Geheimnis

Rapid-Trainer Damir Canadi hielt Journalisten der Kärntner Kronen Zeitung nach der Niederlage gegen den Wolfsberger AC eine Standpauke. Der Hintergrund: Ein missglückter Faschingsscherz.

Ein missglückter Faschingsscherz sorgte am Rande der Bundesliga-Partie zwischen dem WAC und Rapid Wien (2:1) für Aufregung. Was war passiert? Am Freitag machte sich die Kärntner Kronen Zeitung über die verzwickte Situation der Grün-Weißen lustig - und das mit einem fragwürdigen Flüchtlings-Gag.

In der Freitagsausgabe zeigte die Krone ein Bild mit den niedergeschlagenen Rapid-Kickern Alex Sobczyk und Giorgi Kvilitaia. Darüber war zu lesen: "Die Mannschaft des SK Rapid hat gestern ein Flüchtlingsheim besucht. 'Es war erschütternd in die traurigen, hoffnungslosen und verunsicherten Gesichter zu blicken', sagte danach Mohammed, 14 Jahre, aus Aleppo."

Canadi staucht Journalisten zusammen

Ein "Scherz", der den Rapid-Akteuren ziemlich auf den Magen schlug. Laut einem Bericht von weltfussball verweigerten Mario Sonnleitner und Stefan Schwab der Krone in der Mixed Zone das Gespräch. Damir Canadi ging sogar noch weiter und pickte sich die Redakteure des Mediums heraus und ging mit ihnen vor die Tür - dort folgte eine lautstarke Ansprache.

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Dem nicht genug - am Sonntag haute die Kärntner Krone noch einen raus und legte nach: "Auf Rapid-Trainer Damir Canadi hat sich der Druck weiter erhöht. Noch im Tunnel krachte er mit Obmann 'Shorty' Schratter zusammen, gut 20 Minuten nach Abpfiff lieferte er sich ein böses Wortgefecht mit Chris Ilzer - und dazwischen gab's noch ein Interview-Verbot für die "Krone". Geht's noch peinlicher?" Der Hintergrund des Interview-Boykotts blieb übrigens unerwähnt.

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