Warum Salzburg Oberlin unbedingt braucht

Freitag, 03.02.2017 | 12:13 Uhr
Dimitri Oberlin spielt in Zukunft wieder für Salzburg
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Red Bull Salzburgs Entscheidung, Dimitri Oberlin vorzeitig von Tabellenführer Altach zurückzuholen und nicht weiter zu verleihen, hat für Aufregung gesorgt. Bei SPOX nimmt Sportchef Christoph Freund zu den Vorwürfen Stellung. Zudem erklärt er, was die Bullen mit ihren vielen Stürmern anfangen wollen.

Tabellenführer Altach ist in der Winterpause mit Dimitri Oberlin der beste Angreifer abhandengekommen. Brisant dabei: Verfolger Salzburg hat den Torjäger zurückgeholt, obwohl bei den Bullen sieben weitere Mittelstürmer im Kader stehen. Schnell wurde deswegen der Vorwurf laut, der Titelfavorit hätte Angst bekommen und würde den Überraschungs-Leader auf diese Weise ein Ass aus dem Ärmel nehmen wollen.

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"Es war nie unsere Intention, Altach zu schwächen", widerspricht Christoph Freund gegenüber SPOX vehement. Die Rückholaktion sei allein der außerordentlichen Entwicklung des Youngsters geschuldet. "Genau aus diesem Grund haben wir ja die Option in dem Vertrag festschreiben lassen - wir wollten die Chance haben, ihn zurückzuholen, wenn er sich entsprechend entwickelt. Er präsentiert sich nun einfach auf einem anderen Level als im Sommer."

"Das hat nichts mit der Tabellensituation von Altach zu tun"

Im Laufe der Transferperiode stand immer wieder ein erneuter, leihweiser Wechsel des 19-Jährigen im Raum. Auch Altach hätte den Schweizer gerne nochmals im Ländle begrüßt. Aufgrund des starken Eindrucks, den Oberlin in der Vorbereitung hinterließ, entschied man sich jedoch für einen Verbleib in Salzburg, erzählt Freund. "Das hat nichts mit der Tabellensituation von Altach zu tun." Der RBS-Sportchef betont zudem: "Auch Dimi selbst hat gesagt, dass er hier bleiben will, wenn er die Chance dazu hat. Das ist die beste Variante."

So stehen bei Red Bull Salzburg nun acht gelernte Angreifer im Kader. Dazu kommen mit Valentino Lazaro, Takumi Minamino und Wanderson drei Offensivspieler, die Oscar Garcia in seinem 4-4-2-System ebenfalls schon an vorderster Front einsetzte. Wozu diese Armada an Stürmern?

Das steckt hinter der großen Anzahl an Stürmern

Freund relativiert: "Es kann oft schnell gehen, dass einige verletzt sind, wie wir im letzten Oktober bzw. November gesehen haben. Im Herbst hatten wir am Schluss fast gar keine Stürmer zur Verfügung." Tatsächlich nahmen die Verletzungsprobleme damals arge Ausmaße an. Munas Dabbur, Fredrik Gulbrandsen und Smail Prevljak brauchen noch ein wenig Zeit, um Matchfitness zu erreichen. Und am 31-jährigen Jonatan Soriano geht das Alter auch nicht spurlos vorüber.

Dazu sind Samuel Tetteh und Mergim Berisha, die beide einen Profivertrag unterschrieben haben, vorerst hauptsächlich für Liefering eingeplant. Berisha kann auch in der UEFA Youth League eingesetzt werden, wo sich die Bullen viel ausrechnen. "Wir haben verschiedene Plattformen, wo unsere Stürmer Einsatzzeit bekommen werden", meint Freund.

Oberlin könnte Hwang und Gulbrandsen verdrängen

Oberlin wird sich daher vor allem mit Hee-Chan Hwang und dem bald wieder fitten Dabbur um den Stammplatz neben Soriano streiten. Bestätigt er die Vorschusslorbeeren aus der Vorbereitung, so hat er wohl gute Chancen auf viel Einsatzzeit. Die Verlierer der Oberlin-Causa könnten daher wohl eher Gulbrandsen , Hwang oder Prevljak heißen - wobei letzterer auch bei Liefering zum Einsatz kommen kann.

"Ich glaube nicht, dass manche Angreifer jetzt auf der Strecke bleiben. Natürlich gibt es einen Konkurrenzkampf. Die Besseren werden sich durchsetzen. Das ist in einer Leistungsgesellschaft so", sagt Freund.

Stangl hofft noch auf Transfer

Abschließend äußert sich der 39-Jährige auch zu einem noch immer möglichen Abgang von Stefan Stangl. Der Linksverteidiger war frühzeitig aus dem Trainingslager abgereist, um noch vor dem 1. Februar über einen leihweisen Wechsel zu verhandeln. Der Deal scheiterte jedoch.

Nun ist der Ex-Rapidler auf Vereine aus Ländern angewiesen, in denen das Transferfenster noch offen ist - beispielsweise Russland oder die Schweiz. Bisher deutet vieles jedoch eher auf einen Verbleib hin. "Wir führen momentan keine Gespräche, aber Stefan und sein Berater loten noch etwas aus. Das Gesamtpaket muss für alle drei Parteien stimmen", erklärt Freund.

Der Salzburg-Kader

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