Wird er Canadis Schlüsselspieler?

Mittwoch, 01.02.2017 | 23:03 Uhr
Okungbowa hat eine lange Leidenszeit hinter sich
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Die Verletztenmisere beim SK Rapid Wien eröffnet jungen Spielern eine Chance. Einer davon ist Osarenren Okungbowa. Für den 22-Jährigen, der eine lange Leidenszeit hinter sich hat, könnte nun die große Stunde schlagen.

Taktik-Fuchs Damir Canadi hat für sein 3-5-2-System beim SK Rapid klare Vorstellungen. Vor der Dreierkette soll ein zweikampf- und kopfballstarker Sechser für Stabilität sorgen. Daher durfte auf dieser Position vor der Winterpause zumeist Christopher Dibon ran.

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Der gelernte Innenverteidiger wird nun aufgrund der Verletzungen aber auf seiner Stammposition gebraucht. Daher stellt sich die Frage, wer die Schlüsselposition vor der Abwehr beim Frühjahrsauftakt gegen die Austria einnehmen wird. Srdjan Grahovac kommt dafür genauso in Frage wie der an seinem Comeback arbeitende Stefan Schwab. In den Freundschaftsspielen der Vorbereitung setzte Damir Canadi dort aber auch den 22-jährigen Osarenren Okungbowa ein.

Canadi hält große Stücke auf ihn

Der defensive Mittelfeldspieler hinterließ in den fünf Testpartien einen guten Eindruck. Canadi mag den athletisch starken Sechser. Nicht umsonst verhalf er ihm in der 16. Runde gegen Sturm Graz zu seinem Bundesliga-Debüt, das allerdings von Nervosität geprägt und nach 45 Minuten beendet war.

"Er ist stark im Zweikampf und bewegt sich gut, um Passwege abzudecken", beschreibt Rapids Nachwuchs-Chef Willi Schuldes gegenüber SPOX die Stärken des Jung-Rapidlers. "Wenn er einmal am Ball ist, kann man ihn ihm schwer wieder abnehmen."

Rückkehr war ungewiss

Schon lange wird Okungbowa großes Talent nachgesagt. In den letzten Jahren hatte er jedoch kaum Möglichkeiten, dieses unter Beweis zu stellen. Schuld daran war eine hartnäckige Schambeinentzündung. "Man wusste gar nicht, ob er jemals wieder zurückkehren wird", erzählt Schuldes. "Ein anderer hätte vielleicht die Flinte ins Korn geworfen."

Bereits mit 18 Jahren war "Osa" drauf und dran, für die Rapid-Profis zu debütieren. Peter Schöttel nahm ihn damals sogar zu einem Europa-League-Auswärtsspiel nach Leverkusen mit, ohne ihm jedoch ein paar Einsatzminuten zu schenken.

"De facto hat er drei Jahre verloren"

Wenig später zog er sich die Schambeinverletzung zu. Erst im letzten Jahr fand er langsam den Weg zurück. "De facto hat er drei Jahre verloren. Deshalb muss man ihn mit den Spielern aus dem 96er/97er-Jahrgang vergleichen", sagt Schuldes über den 1994 geborenen Wiener.

Rapid sicherte Okungbowa trotz Verletzungsproblemen stets die Unterstützung zu. Im Juli wurde sein Vertrag bis 2018 verlängert. Nun könnte seine lange Leidenszeit von Canadi mit regelmäßigen Einsätzen auf der Sechserposition belohnt werden.

Sein Vorteil gegenüber Grahovac

Gegenüber seinem Konkurrenten Grahovac besitzt der 1,89 m große Okungbowa einen nicht zu verachtenden Größenvorteil bei Kopfballduellen. Dennoch sieht Schuldes auch in Sachen Athletik noch Möglichkeiten zur Steigerung: "Im körperlichen Bereich hat er noch immer Potenzial, weil ihm die Matchpraxis nach zwei Jahren Pause noch ein wenig abgeht. Es ist doch etwas anderes, Woche für Woche ohne Pause am Platz zu stehen."

Gewinnt Okungbowa nach seiner langen Verletzungspause an Sicherheit, so könnte er im Frühjahr zu Rapids Shooting Star avancieren. Schuldes tritt dabei jedoch auf die Bremse: "Das wäre der übernächste Schritt für ihn. Nun geht es einmal darum, sich im Kader der ersten Mannschaft zu etablieren."

Der Rapid-Kader

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