Fussball

Segovia: "St. Pölten wollte mich nicht mehr"

Von SPOX Österreich
Alhassane Keita und Daniel Lucas Segovia müssen gehen

Erstmals nach seinem Rauswurf beim SKN St. Pölten äußert sich Daniel Segovia über die Gründe für seine Entlassung. Die Schlägerei mit Teamkollegen Alhassane Keita soll nicht der Grund gewesen sein.

Es war wohl der Aufreger der letzten Tage in der heimischen Bundesliga. Vergangenes Wochenende gerieten bei einem Testspiel des SKN St. Pölten Daniel Segovia und Alhassane Keita aneinander. Der Streit zwischen dem Sturm-Duo beim nach dem Vorfall abgebrochenen Testspiel gegen Regionalligist SC Mannsdorf hatte sich an der Frage entzündet, wer einen Elfmeter ausführen dürfe. Die beiden Streithähne mussten von Teamkollegen getrennt werden.

Am Mittwoch verkündeten die Niederösterreicher schließlich das harte Urteil. Die beiden Streithähne mussten St. Pölten verlassen. "Es ist schade, dass Segovias Ära in St. Pölten so endet. Dani hat enorm viel für diesen Verein geleistet", so Manager Andreas Blumauer.

Sevogia: St. Pölten wollte mich loswerden

"Prügelknabe" Segovia widerspricht den Aussagen seines ehemaligen Chefs nun aber vehement. "Ich musste nicht weg, weil ich ihn geschlagen habe. Ich bin weg, weil mich der Trainer und der Sportdirektor nicht mehr wollen. So ist das. Bitte keine Lügen mehr!", stellte der 31-jährige Spanier gegenüber Sky Sport Austria klar.

Außerdem verteidigt er auch noch sein Vorgehen beim Elfmeter-Streit: "Er hat mir voll ins Gesicht geschlagen. Was ich dann getan habe, war Selbstverteidigung, das würde jeder Mensch auf der Welt so machen."

Der Steckbrief von Daniel Segovia

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