Fussball

Die Details zum Sporar-Deal

Andraz Sporar: "Ich will zu Sturm Graz"
© getty

Im Gespräch mit SPOX bekräftigte der slowenische Stürmer Andraz Sporar seinen Wunsch, nach Graz zu wechseln. Verhandlungen laufen.

Die Anzeichen, dass Andraz Sporar im Jänner zu Sturm Graz wechselt, verdichten sich. SPOX-Recherchen ergaben, dass Maribor im Poker um das slowenische Talent ausgestiegen ist. Der Spieler selbst hat einen Wunsch: Nach Graz zu übersiedeln. Die Details.

Samstag Nachmittag erreichte SPOX NK Olimpija Ljubljana-Manager Milenko Acimovic. Dieser gab sich erst zugeknöpft und nahm einen für etwas später vereinbarten Telefon-Termin nicht mehr wahr. Dafür war Maribor-Sportdirektor Zlatko Zahovic für ein Gespräch bereit. Und dieser verriet: NK Maribor ist nicht mehr an Sporar interessiert.

"Andraz ist ein sehr guter Spieler, aber Olimpija kann beruhigt sein", raunte Zahovic mit seiner rauchigen Stimme in die Leitung. Gute Nachrichten für Sturm. Denn mit dem slowenischen Großklub, gefüttert mit Champions-League-Einnahmen, fällt ein potenter Bieter weg.

Ebenfalls gute Nachrichten: Sporar will zu Sturm Graz wechseln. Das verriet der Mittelstürmer auf SPOX-Nachfrage. "Ich würde sehr gerne kommen, ein Transfer ist definitiv möglich", so Sporar. "Olimpija und Sturm befinden sich in Verhandlungen. Es geht um die Ablösesumme, ich hoffe, sie finden zusammen." Genau das könnte aber zu einer harten Nuss werden.

Denn laut einem slowenischen Insider lehnte Olimpija bereits ein Angebot über 700.000 Euro ab - für Grazer Verhältnisse eine fast astronomische Summe. Der Besitzer Olimpijas soll den Marktwert seines Juwels enorm hoch einschätzen - ein Hemmschuh für Verhandlungen. Noch lässt er die Muskel spielen. Doch in einer Region um eine Million Euro sei eine Einigung realistisch.

In Slowenien gilt Sporar als einer der talentiertesten Spieler des Landes. Nicht nur, weil der 20-Jährige in dieser Saison siebenmal netzte, sowie für die slowenische U21 viermal traf. Eine gute Technik und Schnelligkeit machen den Mittelstürmer zu einer gefragten Aktie, die in der Vergangenheit Interessenten aus Portugal, Deutschland und Frankreich auf den Plan riefen.

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