Fussball

Marko Arnautovic im Interview mit DAZN und SPOX: "Für mich ist der Trainer nie schuld"

Von SPOX Österreich, DAZN
Marko Arnautovic

Marko Arnautovic zählt ohne Zweifel zu den Führungsspielern der österreichischen Nationalmannschaft. 79 Länderspiele hat der 29-Jährige bereits auf dem Buckel, mit 22 Toren liegt Arnautovic bereits auf Rang acht der ewigen Torschützenliste. Im Interview mit SPOX und DAZN plaudert Arnautovic aus dem Nähkästchen über seine Rolle unter Franco Foda und wie er die aktuelle Situation der ÖFB-Truppe sieht.

Unter den aktuellen Nationalteamspielern hat Arnautovic die meisten Einsätze für Rot-Weiß-Rot. Ein Umstand, der viel Verantwortung mit sich bringt. Dieser Verantwortung ist sich der West-Ham-Legionär bewusst: "Ich bin natürlich eine Führungsperson. Ich habe viel geleistet für dieses Naionalteam." Arnautovic weiß auch, was eine Einberufung ins Team bedeutet und was von ihm erwartet wird: "Wir haben sehr viele junge Spieler. Die Älteren wie ich, Jules Baumgartlinger, Basti Prödl, David (Alaba - Anm.), Dragovic - Wir sind da, um den Jungen klarzumachen, dass es um was geht", sagt er im dritten Teil des großen Interviews mit DAZN und SPOX.

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Marko Arnautovic über Franco Foda: "Ich schätze ihn sehr"

Dass das Nationalteam aber aktuell eine Krisenzeit durchmacht, die in der herben 2:4-Pleite gegen Israel vorerst den Tiefpunkt erreichte, ist nicht von der Hand zu weisen. Arnautovic warnt aber davor, dem Trainer dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben: "Es gibt immer Leute, die sagen, der Trainer ist schuld. Für mich ist nie der Trainer schuld. Es sind elf Spieler am Platz." Diese seien zur Verantwortung zu ziehen.

Auch hätte die höhere Erwartungshaltung ihre Schattenseiten: "Wir haben unter Marcel Koller eine Monster-EM-Qualifikation hingelegt. Der ganze Kader besteht aus Legionären." Die Erfolge im Verein würden dafür sorgen, dass die Leute "das auch im Nationalteam sehen wollen." Doch vor Franco Foda hat Arnautovic großen Respekt: "Ich schätze ihn sehr. Hut ab, wie er mit den Spieler umgeht."

 

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