Das lässt Arnautovic seinen Hatern ausrichten

Von APA
Donnerstag, 31.08.2017 | 14:55 Uhr
Marko Arnautovic lässt die Kritik kalt
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Marko Arnautovic ist als teuerster österreichischer Fußballer der Geschichte ins ÖFB-Teamcamp eingerückt. Die 28-Millionen-Euro-Überweisung von West Ham an Stoke ist für einen heimischen Kicker unerreicht, was den Wiener mit einem gewissen Stolz erfüllt.

"Es ist sicher etwas Schönes, das zu erreichen", erklärte der Offensivspieler am Donnerstag in Wien. In diesem Zusammenhang bedankte sich Arnautovic bei seinen Angehörigen. "Das ist eine Wertschätzung nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Durch sie bin ich dort, wo ich bin", meinte der Vater zweier Töchter.

Allerdings verlief der Start bei West Ham nicht gerade wunschgemäß. In der zweiten Partie wurde Arnautovic gegen Southampton wegen eines Ellbogenchecks ausgeschlossen und für drei Partien aus dem Verkehr gezogen. Das letzte Spiel seiner Sperre sitzt er am 11. September im Heimmatch gegen Huddersfield ab. "Das war unglücklich, aber ich komme mit der Situation klar", betonte Arnautovic.

Tabellenschlusslicht nach Millionen-Wechsel

Bei der Roten Karte nach der Attacke an Southampton-Profi Jack Stephens sei auch Pech dabei gewesen. "Er war ein bisschen zu weit unten mit dem Körper. Wenn er aufrecht steht, erwische ich ihn nicht dort, wo ich ihn erwischt habe", erklärte Arnautovic.

West Ham steht nach den ersten drei Runden ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz. "Aber ich bereue den Wechsel nicht, ganz im Gegenteil. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die Mannschaft hat viel Potenzial."

Kritik lässt Arnautovic völlig kalt

Dass er nach seinem Transfer Kritik aus dem Umfeld von Stoke City einstecken musste, lässt Arnautovic relativ kalt. "Ich bin längst weg und man redet immer noch von mir. Das heißt, es tut ihnen weh, dass ich gegangen bin."

Der Offensivspielern nimmt nach eigenen Angaben generell von Kritikern wenig Notiz. "Du hast immer 'Hater', die haben auch die Besten im Fußball-Geschäft, aber ich weiß mit dem Druck umzugehen. Ich konzentriere mich nur auf den Fußball und nicht darauf, was Menschen sagen, schreiben oder meinen."

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