ÖFB-Damen wollen den ganz großen Coup landen

"Der Traum vom Finale ist groß"

Von APA
Montag, 31.07.2017 | 09:27 Uhr
Der Finaltraum lebt
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"Unglaublich", "Wahnsinn", "Abnormal": Österreichs Fußball-Teamspielerinnen waren nach dem nächsten Coup bei der EM in den Niederlanden im Freudentaumel. Nach dem Elfmeterkrimi gegen Spanien am Sonntag in Tilburg wartet Dänemark im Halbfinale auf die ÖFB-Auswahl. Bei der Endrunden-Premiere vom Finale zu träumen ist nicht mehr unrealistisch und berechtigt.

"Wir wollten den ein oder anderen Punkt machen. Jetzt stehen wir im Semifinale, das ist ein Wahnsinn, es ist ein großartiges Turnier für uns", sagte ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer, der am Rasen auch mit seinen beiden Töchtern jubelte. Am Donnerstag wartet in Breda Dänemark (HIER GEHT'S ZUM LIVETICKER), ein Team, das in der EM-Vorbereitung klar mit 4:2 in die Schranken gewiesen wurde.

Die Ausgangsposition könnte also nicht besser sein. "Der Traum vom Finale ist natürlich groß", sagte Abwehrspielerin Carina Wenninger. Laut Thalhammer sei man weiterhin in einem Flow-Zustand. "Ich hoffe, dass wir auf der Welle noch ein bisschen weitersurfen können", hat der gebürtige Wiener noch nicht genug.

Nicht alles lief rund

Von der ÖFB-Truppe war gegen den Weltranglisten-13. erstmals im Turnierverlauf in der Offensive zunächst fast gar nichts zu sehen gewesen. Das hatte nicht nur mit dem Ballbesitzspiel der Gegnerinnen zu tun. "Uns hat die Kompaktheit im Pressing gefehlt, wenn die Abstände ein bisschen groß sind, kommt man nicht so in die Zweikämpfe hinein", analysierte Thalhammer. Auf seine Defensive war aber Verlass. Die Spanierinnen hatten zwar ein klares Chancenplus, Topmöglichkeiten waren aber auch nur wenige dabei.

"Spanien hat immer wieder Aktionen gehabt, es hat sich am Platz aber sehr sicher angefühlt. Wir haben kämpferisch eine extrem starke Leistung gezeigt", jubelte Wenninger. Sie harmonierte mit der ins Abwehrzentrum zurückgekehrten Kapitänin und Bayern-Kollegin Viktoria Schnaderbeck perfekt.

In der Verlängerung waren beide Teams körperlich am Ende, das Elfmeterschießen war die logische Folge. "Wir waren froh, dass das Spiel dann auch einmal zu Ende war", gab Torfrau Manuela Zinsberger zu. Dem konnte auch Stürmerin Nicole Billa nach einem "sehr zermürbenden" Spiel nur zustimmen.

"Sind am Ball ein Wahnsinn"

"Sie sind am Ball ein Wahnsinn, du schiebst von einer Seite auf die andere. Wir haben uns aber mental sehr gut darauf vorbereitet", schilderte die Tirolerin. Bei ihr war nach ihrer Auswechslung auf der Bank mehr Nervosität dabei als während des Spiels. Überzeugt von ihrem Team war sie aber in jeder Sekunde.

"Ich habe gewusst, wenn es ins Elfmeterschießen geht, werden wir gewinnen", betonte Billa. Trotz der großen Chance auf das Halbfinale war die Lockerheit der ÖFB-Spielerinnen vor der Entscheidung vom Punkt förmlich spürbar, gab es lachende Gesichter. Fünf souveräne Elfmeter waren die Folge, die Freude kannte keine Grenzen.

"Wenn mir das jemand gesagt hätte, hätte ich gesagt du spinnst. Es ist ein Wahnsinn, einfach unbeschreiblich", sagte Billa über den Halbfinaleinzug. Mittelfeldspielerin Sarah Zadrazil wusste noch gar nicht, was hier eigentlich los sei. "Wir hatten so wenig Erwartungen an das Turnier und jetzt stehen wir unter den letzten vier. Es ist unglaublich", so die Potsdam-Legionärin.

Freudentränen und Polonaise

Bei vielen Spielerinnen flossen bei den Feierlichkeiten mit den Fans im Willem II Stadion Freudentränen, durch die Mixed Zone wurde die Polonaise getanzt. " Was wir als Mannschaft erreicht haben, kann man gar nicht beschreiben", sagte die aufgrund ihrer enormen Laufarbeit zur Spielerin des Spiels gewählte Laura Feiersinger. Auch für ihre Kollegin Sarah Puntigam, die den letzten Elfmeter verwandelte, war es ein unbeschreibliches Erlebnis. "Es ist einfach nur Freude da und Erleichterung", betonte das Defensiv-Ass.

Und natürlich herrscht bei allen große Vorfreude auf das Halbfinale. Bis Donnerstag steht aufgrund der anstrengenden 120 Minuten Regeneration im Mittelpunkt. Die Pause haben Puntigam und Co. bitter nötig. "Ich habe gegen Ende schon gemerkt, dass drei Spiele davor waren", gab Puntigam zu. Und Wenninger ergänzte: "Bei mir geht es noch, aber ein paar sind schon am Limit." Zumindest einmal gilt es noch die Zähne zusammenzubeißen.

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