Fussball

Rapids Schwab kündigte Pass auf Schobesberger schon in der Pause an

Von APA
Stefan Schwab spielte den entscheidenden Pass

Rapid ist in der Europa League seit Donnerstag auf Aufstiegskurs. Die Hütteldorfer besiegten Spartak Moskau dank zweier später Tore noch mit 2:1 (hier geht's zum Spielbericht) und übernahmen zumindest für kurze Zeit die Tabellenführung in der Gruppe G. Mert Müldür (80.) und Philipp Schobesberger (91.) sorgten bei Temperaturen von zwölf Grad unter Null noch für die Wende. Die Stimmen zum Spiel.

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Natürlich bin ich heute sehr, sehr zufrieden mit dem Spiel und noch mehr mit dem Sieg - der absolut verdient war, auch wenn das Tor erst in der Nachspielzeit gefallen ist. Wir waren die aktivere Mannschaft, haben mehr fürs Spiel getan. Dass wir uns schlussendlich belohnt haben, ist umso schöner. Die Mannschaft hat eine geschlossen starke Leistung erbracht. Sie hat daran geglaubt und das hat man draußen auf der Bank gespürt."

Philipp Schobesberger (Rapid-Torschütze): "Es kann nicht viel besser laufen. Ich hatte von draußen nicht das Gefühl, dass sie überlegen waren. Schwabi (Stefan Schwab, Anm.) hat mir in der Pause noch gesagt, dass er mich in die Tiefe schickt. Das hat super geklappt."

Mert Müldür (Rapid-Torschütze): "Wir wussten, dass wir spielerisch mindestens so gut wie Spartak sein würden. Wir haben das Spiel dominiert und waren vor dem Tor eiskalt. Aber wir dürfen nicht zu viel feiern, wir haben schon am Sonntag das nächste schwierige Spiel."

Oleg Kononow (Spartak-Trainer): "Es gibt keinen großen Unterschied zwischen der österreichischen und der russischen Liga. Rapid hat ein sehr gutes Match gespielt. Es ist kein Zufall, dass sie am Ende zwei Tore geschossen haben. Wir können natürlich nicht zufrieden sein. Wir hatten den Vorteil des 1:0 zur Pause, bekamen dann zwei Gegentore - das ist sehr schlecht für uns. Wir haben viele Passfehler begangen und falsch gepresst. Wir haben es nicht geschafft, uns genug Chancen herauszuspielen. So eine Situation darf zukünftig nicht mehr vorkommen."

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