Letztes Duell bei der EM 2008: So liefen das ÖFB-Team und Polen auf

 
Österreich empfängt zum EM-Quali-Auftakt Polen. Zuletzt traf man vor über 10 Jahren aufeinander, bei der Heim-EURO. Diese Spieler standen damals auf dem Platz des Happel-Stadions.
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Österreich empfängt zum EM-Quali-Auftakt Polen. Zuletzt traf man vor über 10 Jahren aufeinander, bei der Heim-EURO. Diese Spieler standen damals auf dem Platz des Happel-Stadions.
Jürgen Macho: Der 26-fache Teamkicker war bei der Heim-EM zwischen den Pfosten gesetzt, kassierte allerdings in jedem Spiel ein Tor. Im Polen-Spiel musste er nach 30 Minuten gegen Roger Guerreiro hinter sich greifen.
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Jürgen Macho: Der 26-fache Teamkicker war bei der Heim-EM zwischen den Pfosten gesetzt, kassierte allerdings in jedem Spiel ein Tor. Im Polen-Spiel musste er nach 30 Minuten gegen Roger Guerreiro hinter sich greifen.
Emanuel Pogatetz: "Mad Dog" agierte damals in der ungewohnten Linksverteidiger-Position, bekam es mit Saganowski als Gegenspieler zu tun. Der heute 36-Jährige ist nach wie vor verlässlicher Bundesliga-Kicker, aktuell beim LASK.
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Emanuel Pogatetz: "Mad Dog" agierte damals in der ungewohnten Linksverteidiger-Position, bekam es mit Saganowski als Gegenspieler zu tun. Der heute 36-Jährige ist nach wie vor verlässlicher Bundesliga-Kicker, aktuell beim LASK.
Sebastian Prödl: ebenso wie Pogatetz ist auch Prödl heute noch aktiv, zudem der letzte der 08er-Mannschaft, der auch heute noch im Nationalteam steht. Mit damals 20 Jahren auch das Küken in der ÖFB-Elf.
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Sebastian Prödl: ebenso wie Pogatetz ist auch Prödl heute noch aktiv, zudem der letzte der 08er-Mannschaft, der auch heute noch im Nationalteam steht. Mit damals 20 Jahren auch das Küken in der ÖFB-Elf.
Martin Stranzl: der 56-fache Teamspieler war 2008 im Dienste von Spartak Moskau unterwegs, wechselte erst 2011 zu Borussia Mönchengladbach, wo er schnell zur Vereinslegende avancierte, ehe er 2016 die Schuhe an den Nagel hängte.
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Martin Stranzl: der 56-fache Teamspieler war 2008 im Dienste von Spartak Moskau unterwegs, wechselte erst 2011 zu Borussia Mönchengladbach, wo er schnell zur Vereinslegende avancierte, ehe er 2016 die Schuhe an den Nagel hängte.
György Garics: nach der Kroatien-Niederlage kam Garics für Joachim Standfest ins Team und meisterte seine Aufgabe recht ordentlich. Stand auch im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland auf dem Feld.
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György Garics: nach der Kroatien-Niederlage kam Garics für Joachim Standfest ins Team und meisterte seine Aufgabe recht ordentlich. Stand auch im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland auf dem Feld.
Rene Aufhauser: der aktuell in Salzburg höchsterfolgreiche Co-Trainer von Marco Rose war ein Liebkind Josef Hickersbergers. Spielte gegen Polen bis zur Minute 74, ehe er dem damaligen Sturm-Shootingstar Jürgen Säumel Platz machte.
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Rene Aufhauser: der aktuell in Salzburg höchsterfolgreiche Co-Trainer von Marco Rose war ein Liebkind Josef Hickersbergers. Spielte gegen Polen bis zur Minute 74, ehe er dem damaligen Sturm-Shootingstar Jürgen Säumel Platz machte.
Ümit Korkmaz: seine erfrischende Spielweise war maßgeblich dafür verantwortlich, dass bei der Heim-EM "Ü-Ü-Ü-Ü"-Sprechchöre durch die hiesigen Arenen huschten. Kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz.
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Ümit Korkmaz: seine erfrischende Spielweise war maßgeblich dafür verantwortlich, dass bei der Heim-EM "Ü-Ü-Ü-Ü"-Sprechchöre durch die hiesigen Arenen huschten. Kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz.
Andreas Ivanschitz: der damals 25-jährige Teamkapitän kam auf der rechten Halbposition der Mittelfeldraute im Einsatz, zeigte vor allem in der Anfangsphase eine engagierte Leistung. Wurde nach 64 Minuten für Roman Kienast vom Feld geholt.
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Andreas Ivanschitz: der damals 25-jährige Teamkapitän kam auf der rechten Halbposition der Mittelfeldraute im Einsatz, zeigte vor allem in der Anfangsphase eine engagierte Leistung. Wurde nach 64 Minuten für Roman Kienast vom Feld geholt.
Christoph Leitgeb: der Grazer spielte 2008 eine deutlich offensivere Rolle als aktuell bei RB Salzburg. Spielte nur gegen Polen durch, gegen Kroatien blieb er auf der Bank, gegen Deutschland kam's zum Kurzeinsatz.
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Christoph Leitgeb: der Grazer spielte 2008 eine deutlich offensivere Rolle als aktuell bei RB Salzburg. Spielte nur gegen Polen durch, gegen Kroatien blieb er auf der Bank, gegen Deutschland kam's zum Kurzeinsatz.
Roland Linz: bildete mit Martin Harnik das Sturm-Duo, wurde aber nicht wirklich auffällig und saß prompt im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland 90 Minuten lang auf der Bank.
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Roland Linz: bildete mit Martin Harnik das Sturm-Duo, wurde aber nicht wirklich auffällig und saß prompt im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland 90 Minuten lang auf der Bank.
Martin Harnik: der damals 20-Jährige legte gegen Polen los wie die Feuerwehr, hatte aber in der Anfangsphase zwei Mal das Nachsehen gegen Polens Schlussmann Artur Boruc.
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Martin Harnik: der damals 20-Jährige legte gegen Polen los wie die Feuerwehr, hatte aber in der Anfangsphase zwei Mal das Nachsehen gegen Polens Schlussmann Artur Boruc.
Jürgen Säumel/Ivica Vastic: kamen beide nach gut einer Stunde aufs Feld, Ivica Vastic traf in der Schlussminute mit einem verwandelten Elfmeter zum 1:1-Unentschieden. Damit wurde der damals 38-Jährige zum ältesten Torschützen einer EM-Endrunde
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Jürgen Säumel/Ivica Vastic: kamen beide nach gut einer Stunde aufs Feld, Ivica Vastic traf in der Schlussminute mit einem verwandelten Elfmeter zum 1:1-Unentschieden. Damit wurde der damals 38-Jährige zum ältesten Torschützen einer EM-Endrunde
Roman Kienast: der heute 34-Jährige wurde bei der EM in jedem Gruppenspiel eingewechselt, auch gegen Polen stand er 26 Minuten auf dem Platz. Zählbares kam aber eher nicht heraus.
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Roman Kienast: der heute 34-Jährige wurde bei der EM in jedem Gruppenspiel eingewechselt, auch gegen Polen stand er 26 Minuten auf dem Platz. Zählbares kam aber eher nicht heraus.
Josef Hickersberger geigte in seiner zweiten Amtszeit als ÖFB-Trainer 27 Spiele lang an der Seitenlinie, hat mit 0,96 Punkten pro Spiel aber keine wirklich überzeugende Statistik auf der Habenseite. Trat nach der EM als ÖFB-Coach ab.
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Josef Hickersberger geigte in seiner zweiten Amtszeit als ÖFB-Trainer 27 Spiele lang an der Seitenlinie, hat mit 0,96 Punkten pro Spiel aber keine wirklich überzeugende Statistik auf der Habenseite. Trat nach der EM als ÖFB-Coach ab.
Artur Boruc: Polens damalige Nummer Eins ist auch heute noch auf höchstem Niveau unterwegs - der 39-Jährige hütet als zweiter Goalie das Tor beim AFC Bournemouth. Seine Nationalteamkarriere beendete er erst 2017.
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Artur Boruc: Polens damalige Nummer Eins ist auch heute noch auf höchstem Niveau unterwegs - der 39-Jährige hütet als zweiter Goalie das Tor beim AFC Bournemouth. Seine Nationalteamkarriere beendete er erst 2017.
Michal Zewlakow: der Linksverteidiger war nicht nur bei der EM Gegenspieler von Andi Ivanschitz. Zewlakow kickte 2008 bei Olympiakos Piräus in Griechenland, Ivanschitz beim ungeliebten Rivalen Panathinaikos Athen.
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Michal Zewlakow: der Linksverteidiger war nicht nur bei der EM Gegenspieler von Andi Ivanschitz. Zewlakow kickte 2008 bei Olympiakos Piräus in Griechenland, Ivanschitz beim ungeliebten Rivalen Panathinaikos Athen.
Jacek Bak: ein alter Bekannter in der österreichischen Bundesliga. Der damalige Kapitän des polnischen Nationalteams streifte zwischen 2007 und 2010 80 Mal das Trikot der Wiener Austria über.
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Jacek Bak: ein alter Bekannter in der österreichischen Bundesliga. Der damalige Kapitän des polnischen Nationalteams streifte zwischen 2007 und 2010 80 Mal das Trikot der Wiener Austria über.
Mariusz Jop: 45 Minuten gegen Österreich blieben der einzige EM-Einsatz des damals 29-jährigen Verteidigers. Spielte danach noch zwei Mal für Polen, ehe er im September 2008 seine Nationalteamkarriere beendete.
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Mariusz Jop: 45 Minuten gegen Österreich blieben der einzige EM-Einsatz des damals 29-jährigen Verteidigers. Spielte danach noch zwei Mal für Polen, ehe er im September 2008 seine Nationalteamkarriere beendete.
Marcin Wasilewski: der 38-Jährige wurde mit Leicester City Meister in England, spielte 60 Mal in Polens Nationalteam und ist auch heute noch Stammspieler bei Wisla Krakau in der Heimat. Definitiv einer der bekanntesten polnischen Kicker.
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Marcin Wasilewski: der 38-Jährige wurde mit Leicester City Meister in England, spielte 60 Mal in Polens Nationalteam und ist auch heute noch Stammspieler bei Wisla Krakau in der Heimat. Definitiv einer der bekanntesten polnischen Kicker.
Jacek Krzynowek: auch Krzynowek ist einer der klingenden Namen des polnischen Kicks. 96 Länderspiele, zwei Mal Fußballer des Jahres, einmal deutscher Meister. 2011 beendete er damals 34-jährig seine Karriere.
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Jacek Krzynowek: auch Krzynowek ist einer der klingenden Namen des polnischen Kicks. 96 Länderspiele, zwei Mal Fußballer des Jahres, einmal deutscher Meister. 2011 beendete er damals 34-jährig seine Karriere.
Mariusz Lewandowski: nicht zu verwechseln mit dem nicht verwandten Robert, drückte auch Mariusz Lewandowski der polnischen Nationalmannschaft seinen Stempel auf: 66 Länderspiele, sechs Tore.
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Mariusz Lewandowski: nicht zu verwechseln mit dem nicht verwandten Robert, drückte auch Mariusz Lewandowski der polnischen Nationalmannschaft seinen Stempel auf: 66 Länderspiele, sechs Tore.
Roger Guerreiro: der brasilianische Torschütze wurde erst im April 2008 eingebürgert und feierte gegen Österreich sein erstes von vier Nationalteam-Toren.
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Roger Guerreiro: der brasilianische Torschütze wurde erst im April 2008 eingebürgert und feierte gegen Österreich sein erstes von vier Nationalteam-Toren.
Darisuz Dudka: in Beenhakkers 4-5-1-System spielte der in Polens dritter Liga immer noch aktive Dudka den zweiten Sechser. Auch gegen Deutschland und Kroatien Fixstarter bei den Polen.
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Darisuz Dudka: in Beenhakkers 4-5-1-System spielte der in Polens dritter Liga immer noch aktive Dudka den zweiten Sechser. Auch gegen Deutschland und Kroatien Fixstarter bei den Polen.
Marek Saganowski: der rechte Mittelfeldspieler gab den Querpass zum polnischen Führungstreffer, stand dabei aber im Abseits. Kann auf eine ruhmreiche Karriere zurückblicken, wurde vier Mal polnischer Torschützenkönig.
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Marek Saganowski: der rechte Mittelfeldspieler gab den Querpass zum polnischen Führungstreffer, stand dabei aber im Abseits. Kann auf eine ruhmreiche Karriere zurückblicken, wurde vier Mal polnischer Torschützenkönig.
Ebi Smolarek: ein Wandervogel (kickte u.a. bei den Bolton Wanderers, Racing Santander und Feyenoord Rotterdam), seine erfolgreichste Zeit hatte der 45-fache Nationalteamkicker aber in der deutschen Bundesliga (81 Spiele, 25 Tore).
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Ebi Smolarek: ein Wandervogel (kickte u.a. bei den Bolton Wanderers, Racing Santander und Feyenoord Rotterdam), seine erfolgreichste Zeit hatte der 45-fache Nationalteamkicker aber in der deutschen Bundesliga (81 Spiele, 25 Tore).
Lukasz Fabianski: der Teamkollege von Marko Arnautovic bei West Ham saß 2008 noch auf der Bank, kam nicht an Boruc vorbei. Hatte 2018 seinen bislang letzten Nationalteam-Einsatz. Gut möglich, dass gegen den ÖFB wieder dabei ist.
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Lukasz Fabianski: der Teamkollege von Marko Arnautovic bei West Ham saß 2008 noch auf der Bank, kam nicht an Boruc vorbei. Hatte 2018 seinen bislang letzten Nationalteam-Einsatz. Gut möglich, dass gegen den ÖFB wieder dabei ist.
Hickersbergers Counterpart auf der polnischen Seite, Leo Beenhakker setzte sich letzten Sommer mit 76 Jahren zur Ruhe. Aktueller polnischer Nationalteamtrainer: Jerzy Brczeczek, der zwischen 1995 und 2007 in Österreich kickte (u.a. Sturm Graz, LASK).
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Hickersbergers Counterpart auf der polnischen Seite, Leo Beenhakker setzte sich letzten Sommer mit 76 Jahren zur Ruhe. Aktueller polnischer Nationalteamtrainer: Jerzy Brczeczek, der zwischen 1995 und 2007 in Österreich kickte (u.a. Sturm Graz, LASK).
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