Fussball

Die spannendsten Transferoptionen zur nächsten Saison

Von SPOX Österreich
Werden die Vereine in diesem Jahr wieder tief in die Tasche greifen?
© QuinceMedia

In allen europäischen Ligen gehen die Saisons langsam zu Ende. Und das bedeutet natürlich, dass in den Hinterstübchen und Vorstandsetagen längst die Planungen auf vollen Touren laufen. Wer verlässt die Vereine, wer könnte eventuell kommen? Die Chancen für spannende Transfers stehen gar nicht schlecht, mit Ausnahme des FC Chelsea freilich. Der Klub steht unter einer Transfersperre für nächste Saison, da die Fair-Play-Regel nicht eingehalten wurde. Und sonst? Gibt es einen neuen Rekord, der gar Neymars 222 Millionen Ablöse in den Schatten stellen könnte? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Jung mit Ambitionen: Joao Félix

Auf diesem Spieler waren im April die Augen gerichtet. Der 19-Jährige wirkt auf den ersten Blick beinahe noch kindlich, doch nur, bis er mit den Füßen in die Nähe eines Balls kommt. Und wenn er diesen erst einmal bei sich weiß, dann lupft, zaubert oder teleportiert der absolute CR7-Fan das Leder mühelos ins Tor. So etwas fällt auf. Juventus Turin (aktuell CR7s Werkstätte), Real Madrid und natürlich Manchester City sind an dem Jungspund dran. Dafür müssen sie tief in die Geldbörse greifen. Die Ablösesumme liegt bei 120 Millionen offiziell.

Begehrt: Luka Jovic

Auch ihn kannte vor einiger Zeit niemand. Mit der serbischen Nationalmannschaft hat er schon einmal gezeigt, was er kann, spätestens in der Europa-League mit Eintracht Frankfurt weiß jeder, dass dieser Jungspund Fußball spielen kann. Er dürfte zudem für viele Fans und Jungsportler sehr inspirierend sein. 2017 liehen die Frankfurter ihn von Lissabon aus, zogen zuletzt die Kaufoption, die einen Vertrag bis 2021 beinhaltet. Das hält natürlich die Fußballwelt nicht davon ab, interessiert zu sein. Ein Überblick:

  • Barcelona - sie waren an dem Spieler dran, doch zogen sich aufgrund anderweitiger Transfers mit Blick auf die Fair-Play-Regel zurück.
  • Real Madrid - die Königlichen sind weiterhin eng an Jovic dran. Während die Ablösesumme bislang mit 60 Millionen fix war, gab es immer wieder zusätzliche Gerüchte. So würde Frankfurt neben der Millionensumme angeblich einen hervorragenden Jungspieler von Madrid obendrauf bekommen.

Ob die Gerüchte stimmen oder nicht, wissen wohl nur Jovic, Vereine und Berater. Der Spieler selbst fühlt sich in Frankfurt wohl. Da er auch in Frankfurt Chancen auf die Champions League hat, bleibt er vielleicht lieber dort. Immerhin hat er bei den Hessen den Stammplatz sicher. Und sollte Neymar zu den Königlichen wechseln, wäre Jovic durchaus ein Schicksal wie Bale zuzutrauen. Immerhin setzten die Königlichen den 100-Millionen-Transfer überwiegend auf die Bank.

Neuer Rekord? Neymar

PSG ging mit hohen Erwartungen in die Saison, bis auf den Meistertitel funktionierte davon nichts. Das führt unweigerlich zum angedachten Umbau und hier könnte etwas geschehen, das bislang unmöglich erschien:

  • Die Person - kein anderer als Neymar wird intern als möglicher Abgang gehandelt.
  • Ablöse - er hält ohnehin den Ablöserekord inne, also verwundert es nicht, dass auch die neue Ablösesumme hoch ist: Für schmale 350 Millionen Euro könnte der Wechsel vonstattengehen.
  • Interessenten - nein, kein Bayern München, Borussia Dortmund oder auch RB Leipzig leistet sich diesen Transfer. Angeblich hat Real Madrid die Finger ausgestreckt.

In gewisser Weise würde PSG der Abgang des Stars entgegenkommen. Die Pariser müssen sich aktuell aufgrund des Financial Fair Plays auf die Finger setzen und können längst nicht so zuschlagen, wie sie es gerne würden. Kämen jedoch die 350 Millionen in die Kasse, wäre auch das Einkaufen im großen Stil möglich.

Bundesliga: Timo Werner

Es gibt Namen, die ständig im Hintergrund auftauchen und deren Transfers längst erwartet, erhofft oder auch nur herbeigesehnt werden, damit endlich Ruhe ist. All dies kann auf Timo Werner, aktuell nicht nur deutscher Nationalspieler, sondern Stürmer bei RB Leipzig, zutreffen. Längst hat der FC Bayern München seine Netze in Richtung des Spielers ausgeworfen, Gespräche gab es bereits so viele, dass alle Beteiligten auch schlicht am Biertisch sitzen bleiben könnten. Das wäre bequemer als das ständige Wiederaufstehen. Und trotz all des Redens, ist noch gar nichts klar:

  • Wechsel - Werner hat Interesse, die Bayern auch. Nur wann ein Wechsel stattfindet, ist völlig unklar. Mal ist von diesem Sommer die Rede, mal von 2020. Dann wird nicht ausgeschlossen, dass es gar keinen Wechsel gibt.
  • Ablöse - es standen einmal 120 Millionen im Raum. Das ist Bayern zu viel. Gleichzeitig wird Werner aber keinen neuen Vertrag bei Leipzig unterschreiben, sodass er nächsten Sommer ablösefrei nach München gehen würde, wohin er unbedingt will. Nun gibt es die Gerüchte, dass die Bayern 25 Millionen zahlen würden, Leipzig verlangt mindestens 60 Millionen.
  • Prognose - man weiß es nicht. Gut möglich, dass sie sich in der Mitte treffen.

Dieser Transfer wird von den Beteiligten scheinbar erst wieder nach dem Pokalfinale besprochen. Bis dahin kann natürlich viel geschehen.

Neues Preisschild: Paulo Dybala

Aktuell bei Juventus Turin tätig und bislang eher mit einem Verbleib in Verbindung gebracht, sieht plötzlich alles anders aus:

  • Erster Schritt - die »Alte Dame« gab dem Youngster das ersehnte Preisschild, welches wohl bei um die 90 bis 100 Millionen liegt. Das entspräche ungefähr dem gesamten Kaderwert von Galatasaray Istanbul oder dem maximalen Gewinn, den man der Europalotterie EuroJackpot gewinnen kann-
  • Interessenten - Bayern München und Manchester United sind interessiert.

Die Frage der Fragen ist freilich, ob gerade die Bayern so tief für einen Spieler in die Tasche greifen. Bislang hielten sich die Münchner aus den Ablöse-Himalayas heraus und verzichteten lieber auf eine Verpflichtung, als über 50 Millionen zu zahlen. Bei Manchester United sieht das natürlich ganz anders aus.

Da ManUnited aber auch an Coutinho interessiert ist, besonders nachdem der Spieler bei Barcelona aussortiert wurde, ist fraglich, ob der Club 100 Millionen für Coutinho und 100 Millionen für Dybala ausgeben.

Fazit

Die Transfersummen im Fußballgeschäft könnten auch in diesem Jahr wieder schwindelerregende Höhen erreichen. Leider ist dies nur für eine sehr geringe Anzahl von Clubs überhaupt möglich. Es bleibt abzuwarten, ob wieder Rekordtransfers zu vermelden sein werden.

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