Fussball

Auf dem Weg zur ersten Sportwette: Diese Ansätze werden häufig verfolgt

Von SPOX Österreich
Abbildung 1: Die meisten Sportwetten werden auf Fußballspiele platziert. Doch auch in anderen Sportarten lassen sich die unterschiedlichen Wett-Strategien bestens anwenden.
© Abbildung 1: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)

"Rund fünf Milliarden Euro wurden in Deutschland im Jahr 2016 mit Wetten umgesetzt - der größte Teil davon bei einem der zahlreichen Online Wettanbieter, aber ein durchaus nennenswerter Betrag auch in den derzeit rund 3.000 Wettannahmestellen im gesamten Bundesgebiet", heißt es im Branchen-Ratgeber unter sportwettentest.net.

Doch was bedeutet das eigentlich? Die Erklärung folgt: "Das bedeutet natürlich nicht, dass die Deutschen fünf Milliarden Euro im Jahr mit Sportwetten ausgeben oder verlieren: die durchschnittliche Ausschüttungsquote beträgt bei Online Wetten über 90 Prozent, das heißt der größte Teil der Wetteinsätze fließt in Form von Wettgewinnen wieder an die Kunden zurück." Für Newcomer in der Sportwetten-Szene sind darüber hinaus vor allem die folgenden Punkte entscheidend, die sie dazu veranlassen, eine Sportwette zu platzieren.

1.) Die Wahl der Sportart: Zwischen Sportler-Herz und Wett-Ambition

Im Grunde genommen bietet jede Sportart viele Optionen, um eine Wette zu platzieren. Die Frage ist nur, auf welche Sportart gewettet werden soll. Wer um der Wette willen wettet, der setzt auch auf unbekannte Sportarten und Wetten, die vielleicht einer speziellen Logik folgen. Wer um des Sportes wegen wettet, platziert die Wette auf den Lieblingsverein oder, beispielsweise im Fußball, auf den Lieblingstorschützen. Steht der sportliche Ansatz im Fokus, kann dennoch unterschieden werden, ob mit sportlichem Know-how oder Herzblut gewettet wird. Der Herzblut-Wetter setzt auf "seinen Verein", unabhängig davon, ob dieser gerade vom Glück verfolgt wird oder gar schneller ist als eben dieses. Der Wett-Fan mit Know-how setzt seinen Einsatz strategisch und durchdacht.

2.) Sieg oder Niederlage ist die Einstiegsdisziplin, doch es gibt auch andere Ansätze

Der simpelste Ansatz, um eine Sportwette zu platzieren, ist die Idee, auf Sieg oder Niederlage zu setzen. Allerdings gilt dieser Ansatz auch als klassische Einstiegsdisziplin mit einer 50:50-Chance auf einen Gewinn. Wer sich besser auskennt in der sportlichen Materie, kann auch differenzierter wetten und so sogar bessere Gewinne einfahren. So kann die genaue Vorhersage des Spielausgangs ein Ansatz für eine Wette sein, aber auch die Idee auf bestimmte Akteure der Sportart zu setzen, ist denkbar. Besonders beliebt ist auch der "besser als"- oder "schlechter als"-Ansatz, der im Fachjargon als "Over- und Under-Strategie" bekannt ist und ein wenig ans Roulettespiel erinnert, das unter roulette-spielen.me erklärt wird. Hierbei geht es nicht darum, einen genauen Spielausgang zu prophezeien, sondern eine Tendenz abzugeben, wie beispielsweise, dass mehr oder weniger als zwei Tore geschossen werden. System- und Kombiwetten versprechen beispielsweise die größten Gewinnchancen (summenmäßig), treten aber recht selten ein. Hier ist Know-how, Erfahrung und Glück nötig.

3.) Die Entscheidung fällt oft mit Blick auf die Wettquote. So wird sie berechnet

Egal ob das Wettbüro namhaft und führend ist oder eher klein und gediegen - unterm Strich legen sie alle eins fest: Wettquoten. Eine Wettquote ist per Definition das Verhältnis von Gewinn und Einsatz in der Relation. Ein möglicher Gewinn lässt sich mit Blick auf die Wettquote einfach festlegen: Einsatz x Quote = Auszahlung. Zieht der Wetter von dieser Auszahlung den Einsatz ab, errechnet sich so der Gewinn der Wettpartie. Doch wie kommt eigentlich eine Wettquote zustande?

Das komplette Spiel wird auf 1 (= 100 Prozent) gesetzt. Dann errechnen findige Zahlenjongleure die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg der Mannschaft 1, der Mannschaft 2 oder für ein Unentschieden.

Diese rechnerischen Schritte verdeutlichen den Ansatz:

  • Festlegung der Wahrscheinlichkeiten Sieg Team 1 = 0,5 (Siegwahrscheinlichkeit = 50 Prozent), Sieg Team 2 = 0,2 (Siegwahrscheinlichkeit = 20 Prozent), unentschieden = 0,3 (Chance auf Unentschieden = 30 Prozent).
  • Berechnung der Quoten Sieg Team 1 = 2,00 (=1/0,5), Sieg Team 2 = 5,00 (=1/0,2), unentschieden = 3,33 (=1/0,3).
  • Multiplikation mit Gewinnfaktor Plant der Wettanbieter mit einer eigenen Gewinnquote von zehn Prozent, muss er die errechnete Quote mit dem Faktor 0,9 multiplizieren.
  • Berechnung der finalen Quote Sieg Team 1 = 1,8 (=2,00*0,9), Sieg Team 2 = 4,5 (=5,00*0,9), unentschieden = 2,99 (=3,33*0,9).

4.) Die beliebtesten Wett-Strategien im Überblick

Wer sich etwas detaillierter mit der Wett-Materie auseinandersetzen möchte, der fahndet vielleicht sogar ganz gezielt nach Strategien, die den Weg zum Wett-Sieg bahnen sollen. Diese Optionen sind die beliebtesten:

  • Boni nutzen - Geld sparen. Dieses Prinzip ist bei Wettbüro-Kennern überaus beliebt. Gratiswetten, Ersteinzahlungsboni und andere Angebotr sind gut geeignet für die Schnäppchenjäger der Sportwetten-Branche.
  • Die Wette auf den Favoriten. Wer erklärter Fan eines Außenseiter-Vereins ist, dem beschert die Treue zum Favoriten zwar gute Quoten, aber auch nur wenig Gewinne. Wer hingegen zu den Mainstream-Wettern zählt, der wird zwar öfter Siege feiern, die sich aber nur in geringen Gewinnen äußern, weil: Auf die großen Vereinen wetten letztendlich viele.
  • Live-Wetten. Wer dieser Strategie folgen möchte, braucht gute Nerven und viel Zeit, um ein Match auch wirklich live verfolgen zu können und kurzfristig reagieren zu können. Eine Reaktion bedeutet in diesem Zusammenhang die Nachjustierung der Wette, falls sich abzeichnet, dass der Spielausgang nicht wie gewettet eintritt.
  • Sure Bets. Dieser Ansatz ist nur für jene interessant, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit, viel Erfahrung und viel Kapital haben, das zum Einsatz geeignet ist. So können die Wetten so platziert werden, dass unterm Strich immer ein Gewinn winkt. Achtung: Dieser Ansatz funktioniert nur, wenn die Sure Bets bei verschiedenen Anbietern dieselben Geschäftsbedingungen gelten.
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