Fussball

Bundesliga 2018/2019 gestartet - erste Tendenzen für Tipper

Von SPOX Österreich
Der Ball rollt wieder - können Tipper schon davon profitieren?
© @ RonnyK (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Der Ball rollt! Und während sich für die einen nichts geändert hat, da sie wieder vom höchsten Tabellenberg Bavarias auf die Untertanen hinabblicken, wünschen sich andere Fans, dass die Saison direkt in der Baustelle von Stuttgart 21 begraben wird. Auf der anderen Seite gibt es Überraschungen, denn die Aufsteiger erweisen sich freilich nicht als Untergebene, sondern mucken lautstark auf.

Grundsätzlich ist nach nur zwei Spieltagen zwar noch nicht viel zu sagen und die Tendenzen sind ungefähr so aussagekräftig wie so manche Schiedsrichterentscheidungen mit oder ohne Videobeweis, trotzdem ist die Spekulation interessant. Immerhin haben so etliche Fans längst ihre Tippleidenschaft wiederentdeckt oder auch schon vor der Saison den einen oder anderen Tipp abgegeben. Also: Wie sieht es aus in Liga 1?

Die Tendenzen

Blickt man die Tabelle nach dem zweiten Spieltag an, ließe sich die Situation auch als »das Übliche, das Unglaubliche, die Katastrophe« bezeichnen. Denn so normal, wie die Tabelle auf den ersten Blick wirkt, so ist sie nicht. Einige Beispiele:

  • VfL Wolfsburg - die Wölfe haben zumindest an den vergangenen zwei Wochenenden ihr gezähmtes Verhalten hinter sich gelassen und Zähne gezeigt. So kommt es auch, dass sie auf Platz 2 stehen - punktgleich mit den Bayern - und so gar nicht das Team darstellen, welches im Mai noch den unerfahrenen Kielern danken musste, nicht abgestiegen zu sein.
  • RB Leipzig - die kamen nicht über ein Unentschieden beim Aufsteiger hinaus und dümpeln in Tabellentiefen, die Ralf Rangnick die Sorges- und Zornesfalten ins Gesicht treibt. Da RB es auch nur knapp in die nächste Runde der Euro League schaffte, hilft dem verhaltenen Start nicht weiter.
  • Schalke - im Mai noch der Ruhrpottmeister, heute genau vier Punkte hinter dem BVB. Und noch schlimmer: Das Konto zeigt zwei Niederlagen, somit null Punkte und nur einen jämmerlichen eigenen Treffer.
  • Leverkusen - da war der Start noch schlechter als der von Schalke. Auch hier gibt es null Punkte, dafür gleich fünf Gegentreffer.
  • VfB Stuttgart - die Fans sagen es bereits: »Immerhin können wir uns auf die Liga konzentrieren.« Das mag gut so sein, denn die Stuttgarter legten einen Fehlstart aus dem Lehrbuch hin: Pokal-Aus gehen einen Drittligisten, zwei Niederlagen in der Liga, 0:4 Tore. Der Leitsatz des Clubs »#stuttgartgehtab« erhält plötzlich eine neue Bedeutung.

Beide Aufsteiger schafften jeweils ein Unentschieden und dürfen sich im Mittelfeld zwischen Hannover und vor Leipzig einreihen. Der Pokalsieger Frankfurt schaffte mit seinem neuen Trainer am ersten Spieltag wenigstens einen Sieg gegen Freiburg und liegt auf Platz 9.

Und wo herrscht das Übliche? An der Tabellenspitze. Wenn auch der Sieg am ersten Spieltag gegen Hoffenheim ziemlich von Schiedsrichter-Videobeweis-Eklats geprägt war, so hat die Elf um Trainer Kovac am zweiten Spieltag kräftig daran mitgearbeitet, den Stuttgartern den Saisonstart komplett zu vermiesen.

Wie geht es nach der Länderspielpause weiter?

Was können Tipper für sich daraus ziehen?

Nach nur zwei Spieltagen und einer Pokalrunde, die selbst die Weitergekommenen nicht unbedingt hat gut dastehen lassen, ist es für Tipper nicht einfach, Schlüsse zu ziehen. Ein sicheres Pferd scheint diese Saison wieder der FC Bayern zu sein, doch auch da kann sich jetzt alles ändern:

  • Länderspielpause - die Bundesliga macht eine Woche Pause. Und jeder Fan weiß, dass Pausen wahlweise sehr gut oder aber sehr schlecht sein können. Nicht nur einmal kam ein Club mit allen 22 Beinen im Abseits stehend aus der Pause zurück, während ein anderer urplötzlich nicht mehr mit dem Siegen aufhören konnte.
  • Europäisch - ab dem 19.09. geht es los mit der Champions League und einen Tag später mit der Euro League. Was für Bayern eine Normalität ist, dürfte für viele andere Vereine eine schwere Aufgabe darstellen. Gerade Eintracht Frankfurt wird trotz eines riesigen Kaders wohl mit seiner Gruppe zu kämpfen haben.
  • Aussicht - der dritte Spieltag könnte Weichen stellen. Mit Freiburg - Stuttgart stehen sich zwei Tabellenkellerkinder gegenüber, mit Bayern - Leverkusen die Spitze gegen den Keller. Dies eröffnet eventuell gute Quoten für Livewetten, da einige vermeintliche Favoriten aktuell nicht so stark sind.

Wirklich kann aktuell noch kaum eine Aussicht gegeben werden, dafür ändert sich die Situation im Fußball zu schnell.

Online-Sportwetten - Vorsicht bei der Bezahlung

Aber was machen Tipper, die wirklich gerne mal tippen möchten? Sie haben mittlerweile diverse Angebote im Internet für sich zur Verfügung, die seriös und sicher sind. Unerfahrene Tipper brauchen sich dafür nur die Trikots oder Banden der ersten drei Ligen ansehen, um gleich mehrere Sportwettenanbieter zur Auswahl zu haben. Beim Tippen sollte dennoch auf die Wahl des richtigen Zahlungsanbieters geachtet werden:

  • PayPal - PayPal ist auch bei Sportwetten oder Online-Casinos sehr sicher. Allerdings entfällt bei allen Glücksspielen der Käuferschutz. Verliert also der falsche Verein, lässt sich der Einsatz nicht zurückholen.
  • (Prepaid-)Kreditkarte - für die Einzahlung sind Kreditkarten optimal, etliche Anbieter überweisen Gewinne auch auf Kreditkartenkonten.
  • Mobile Payments - manche Anbieter arbeiten schon mit den Bezahlungssystemen von Apple oder Android zusammen. Sie gelten auch als sicher.
  • Sofortüberweisung - auch hier ist ein Schutz vorhanden.

Wer nur ungerne seine eigenen Bankdaten herausgibt, der sollte einen Sportwettenanbieter mit PayPal oder einem anderen mobilen System nutzen. Bei seriösen Sportwettenanbietern geschieht jedoch in der Regel nichts und die eigenen Bankdaten werden erst dann wichtig, wenn Geld gewonnen wurde. Da seriöse Sportwettenanbieter ohnehin ein Spielerkonto vorschreiben, wird der Gewinn erst mal dem Konto gutgeschrieben und kann von dort abgerufen - oder neu eingesetzt werden.

Fazit - sie kommt in Tritt

Der Start ins neue Fußballjahr ist für jeden Fan, unabhängig von der Liga, unterschiedlich. Die einen wollen schon nach dem ersten Spieltag die Saison abpfeifen und vergessen, die anderen freuen sich, dass der Club plötzlich da steht, wo er sonst nur zu finden ist, wenn man die Tabelle dreht. Fans und Tipper überall sind sich dennoch wieder einig. Die ewigen Tabellenersten müssten eigentlich bemitleidet werden, denn das Fanleben kann nicht spannend sein, wenn ständig die Tabellenspitze ruft. Und der Gegensatz? Stuttgarter Fans verfluchen vermutlich die vereinseigene Marketingabteilung für ihr #Stuttgartgehtab.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung