Money for nothing: 8 Tricks, um mit der Fußball-WM ein paar Euro zu machen

Von SPOX Österreich
Dienstag, 29.05.2018 | 15:29 Uhr
© Pixabay.com © Alexas_Fotos

Nur noch wenige Tage, dann beginnt er wieder, der ganz große Fußballzirkus, der einen Großteil der globalen Sportwelt in Atem hält. Selbst konservative Wirtschaftsexperten schätzen, dass die diesjährige Fußball-WM allein im Gastgeberland Russland mehrere Milliarden zusätzliche Einnahmen bescheren wird. Etwa für Hotels, Mietwagenfirmen und, und, und. Ja, und bei uns? Kommen hierzulande nur Kneipenbesitzer und Fernsehgerät-verkaufende Elektronikmärkte in den Genuss, an der WM zu verdienen? Hauptsächlich. Aber es gibt tatsächlich auch ein paar Kniffe, mit denen man als kleiner Privatmensch an der Sache durchaus den einen oder anderen Euro verdienen kann. Was funktionieren könnte, haben wir mal gesammelt - und auch ein paar, nun ja, ausgefallenere Ideen inkludiert.

1. Für Profis: WM-Anleihen

Für diesen ersten Punkt muss man ein wenig politisch werden. Denn Russland unterliegt international derzeit einer Menge politischer und wirtschaftlicher Sanktionen, seine Währung, der Rubel, ist entsprechend im Keller. Genau das könnte der Moment sein, indem man als Anleger einsteigt - und beispielsweise auf russische Staatsanleihen oder Rubel-Anleihen setzt. Denn während der Spiele wird die Politik in den Hintergrund treten. Natürlich nicht langfristig, denn der WM-Glanz wird nach der Meisterfeier schnell verblassen. Aber währenddessen wird der Rubelkurs ziemlich automatisch steigen. Wer dann schnell genug verkauft, macht das Geld.

2. Für Treue: Bank-Specials

Obwohl es noch rund zwei Wochen bis zum Anpfiff sind, kann man schon heute durch kaum ein Geschäft gehen, ohne eine unglaubliche Bandbreite an WM-Specials zu sehen. Beim Elektronik-Discounter sind es Fernseher-Deals, beim Sportartikelhändler Trikots. Ja, selbst im Kühlregal vom Supermarkt finden sich schwarzrotgolden verpackte Bratwürste und Steaks. Kein Wunder also, dass da auch eine Menge Banken mitmischen, die WM-Produkte anbieten. Spezielle Festzins-Angebote etwa oder Gewinn-Sonderausschüttungen. Zwar kein Instant-Reichtum, aber für den einen oder anderen eingesparten Euro gut.

3. Für Kenner: Teams

Anleihen funktionieren nicht nur über das Gastgeberland, sondern auch andersherum. Denn alle Nationalteams setzen sich natürlich aus Spielern einzelner Clubs zusammen. Und hier bietet sich die Option, für intime Kenner der Szene, Geld zu machen. Denn nicht nur europäische Vereine werden an der Börse gehandelt. Wenn jetzt beispielsweise Argentiniens Gonzalo Higuaín gute Leistungen abliefert, färbt das automatisch auf seinen Stammclub ab - Juventus. Und damit gemäß den Börsenregeln auch auf Juves Aktien.

4. Für Player: Wetten

Es dürfte wohl zu den klassischsten Wegen gehören, mit der WM den einen oder anderen Euro zu machen, die gute alte Sportwette. Allerdings: Auf Spiele und deren Ausgang zu wetten, ist heute nur noch eine Möglichkeit von vielen. Und selbst da sollte man sich zumindest mit Quoten auseinandersetzen, bevor man sein Geld investiert. Ein ziemlich komplexes und sehr vielfältiges Feld. Wer mit minimalem Risiko einsteigen will, checkt deshalb vorher https://www.sportwetten.net/ und informiert sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Strategien.

5. Für Selbermacher: WM-Specials

Wie bereits oben erwähnt, druckt aktuell beinahe jeder eine Deutschlandfahne auf alles, was sich nur damit bedrucken lässt. Und wieso sollte das nicht auch für einen selbst möglich sein? Denn immerhin ist schwarzrotgold nicht irgendwie urheberrechtlich geschützt. Man darf es also auch in einem kommerziellen Rahmen verwenden - allerdings sollte man sich hüten, die Sache zu übertreiben. Den Anschein von staatlichen Organen dürfen die Stücke nicht erwecken. Man dürfte also beispielsweise keine polizeiblauen Mützen mit der Deutschlandflagge bedrucken und drunter schreiben "Fanizei" oder sowas. Und auch von sämtlichen DFB- und sonstigen Verbandslogos sollte man die Finger lassen, die sind nämlich wiederum zu lizensieren.

Beispielsweise könnte man T-Shirts für ein Public Viewing machen. Deutschlandfahne drauf, das Datum, Ort, Spielgegner und "ich war dabei". Fertig ist ein Andenken, das man ziemlich gut loswerden wird.

6. Für langfristige Denker: Fan-Artikel

Den bisherigen Methoden war gemein, dass man damit unmittelbar im Umfeld der WM sein Geld macht. Dieser Punkt hingegen geht weit, weit darüber hinaus und wird erst in einigen Jahren bzw. sogar Jahrzehnten Geld abwerfen. Es beginnt damit, dass man alle möglichen Fan-Artikel zwischen Wand-Spielplan, Autofähnchen und Fan-Shirt sammelt. Ganz wichtig: Es muss klar das Jahr darauf ersichtlich sein und der Zustand muss Eins-A sein. Diese Artikel packt man dann schön in der Originalverpackung an einen kühlen, dunklen, trockenen Ort. Der Dachboden ist klasse. Und dort lässt man sie die kommenden Jahre und Jahrzehnte überdauern. Je länger, desto größer wird der Wert werden. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man diesen Schatz Stück für Stück über eBay (oder was dann trendig ist) verkaufen kann. Klingt flach? Dann kann sich jeder mal fragen, was beispielsweise ein Fan-Shirt oder Kalender der WM ´74 heute für Preise erzielen würde.

7. Für Sammler: Sticker

Alle Jahre wieder, kommt das Panini-Sammelalbum. Und ebenso regelmäßig regt sich vom Grundschulkind bis zum Greis jeder Sammler auf, dass manche Sticker einfach schlecht zu bekommen sind. Das kann man ausnutzen. Indem man so viele Sticker hortet wie nur möglich. Am besten so, dass man ein Album mehrfach damit füllen kann. Und dann heißt es den Markt beobachten, warten und den richtigen Zeitpunkt abzupassen, um seine Sticker an den Höchstbietenden zu veräußern. Allerdings sollte man keinesfalls alles noch während der WM verkaufen. Ein vollständig gefülltes Album schweißt man in Plastikfolie und legt es ebenfalls auf den Dachboden. Dazu ein Leeres mit den Stickern. Wer wissen will, wie sich da der Wert steigert, googelt einfach mal "WM 1990 Panini komplett. Während diese Zeilen geschrieben werden, steht ein ungeöffneter Originalkarton mit hundert Stickertütchen für 3000 Euro auf eBay...

8. Für Unternehmergeister: Getränke

Public-Viewing-Arenen sind abgeschlossene Areale. Und egal wo sie sind, die darin agierenden Getränkeverkäufer haben nicht nur ein ziemliches Geld für die Lizenz bezahlt, sondern holen sich diese Ausgabe auch über richtig saftige Getränkepreise zurück. Um im unmittelbaren Umfeld einer solchen WM-bedingten Großveranstaltung auf eigene Rechnung Getränke zu verkaufen, braucht man jedoch nur folgendes:

  1. Eine Straßenlandsondernutzungserlaubnis, damit man auf öffentlichen Plätzen verkaufen darf
  2. Eine Reisegewerbekarte nach § 55 GewO

Beides zu beziehen beim jeweils zuständigen Ordnungsamt. Allerdings: Die Getränke sollte man tunlichst nur geschlossen verkaufen und auch nicht zulassen, dass sie vor der eigenen Nase konsumiert werden. Dann nämlich bräuchte man eine Schanklizenz und die ist nur erheblich schwieriger zu bekommen.

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