Eishockey

EBEL-Playoffs: Vienna Capitals und KAC ziehen ins Halbfinale ein

Von APA
Vienna Capitals
© GEPA

Die Vienna Capitals und der KAC haben am Freitag mit Heimvorteil ihre Matchpucks im Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) verwertet. Die Wiener besiegten Znojmo ungefährdet mit 5:1, die Klagenfurter setzten sich gegen Titelverteidiger Bozen mit 5:3 durch. Beide entschieden ihre "best of seven"-Serie mit 4:1 für sich und warten nun auf ihre Halbfinal-Gegner.

Denn die Black Wings Linz verkürzten mit einem 3:2-Auswärtssieg bei Grunddurchgangssieger Graz 99ers in der Serie auf 2:3. Und auch Salzburg braucht nach einer 1:2-Niederlage nach Verlängerung in Fehervar zumindest einen erneuten Anlauf, um zum siebten Mal in Serie ins Semifinale einzuziehen.

Souveräne Vorstellung der Caps

Die Capitals sollten im Ost-Duell mit Znojmo ihrer Favoritenstellung gerecht werden. Mit zwei Toren (Großlercher, Romig) jeweils zu Drittelbeginn erarbeiteten sich die Wiener, die als Nummer eins in die K.o.-Runde gegangen waren, eine 2:0-Führung, die Holzapfel (32.) und Peter (40.) im Mitteldrittel noch auf 4:0 ausbauten. Spannung im Schlussdrittel wollte auch nach dem 1:4 der Tschechen nicht aufkommen, mit seinem zweiten Treffer des Tages setzte Holzapfel den Schlusspunkt.

Viel enger ging es in Klagenfurt zu, wo der KAC trotz Personalsorgen und 0:2-Rückstand den Turnaround schaffte. Die Rotjacken, die Ausfälle von Leistungsträgern wie Nick Petersen, Robin Gartner, Johannes Bischofberger und Manuel Geier verkraften mussten, brauchten bis zur Halbzeit, ehe Petri Matikainen auf drei Angriffslinien umstellte.

Der zunehmende Druck resultierte in Toren: Fischer (30.), Comrie (39.) und Neal (40.) besorgten sogar eine 3:2-Führung vor dem Schlussdrittel. Die Südtiroler gaben sich nicht auf, Starspieler Blunden stellte im Konter auf 3:3 (49.), doch Witting staubte zum 4:3 ab. In der Schlussminute traf Kozek zum 5:3-Endstand.

Graz 99ers müssen nachsitzen

Die Graz 99ers nützten ihren Heimvorteil nicht. Zwar steckten die Steirer einen frühen Rückschlag - Lebler traf nach sehenswerter Umicevic-Vorlage nach 27 Sekunden - weg: Loney (12.) und Ograjensek (13.) drehten die Partie per Doppelschlag. Doch DaSilva im Powerplay (19.) und Schofield (28.) trafen für die Linzer, die am Sonntag vor heimischem Publikum den Serien-Ausgleich schaffen können. Die 99ers nützten gleich neun Überzahlspiele nicht für einen Torerfolg.

Red Bull Salzburg münzte seine Dominanz in Fehervar wiederum nicht in Tore um. Die Salzburger mussten trotz der Schussbilanz von 43:15 nach der regulären Spielzeit in die Verlängerung, wo Harty in der sechsten Minute zum 2:1 traf (66.). Zuvor hatten für die Heimischen Caruso (6.) und für die Bullen Gazley in Unterzahl (19.) angeschrieben.

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