Eishockey

EBEL: Bozen holt sich gegen Vienna Capitals den Heimvorteil

Von APA
Bozen durchbricht die Serie der Heimsiege im EBEL-Halbfinale
© GEPA

HCB Südtirol hat die Serie der Heimsiege im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga durchbrochen und sich gegen die Vienna Capitals den Heimvorteil geholt. Die Bozener gewannen am Donnerstag in Wien mit 3:2 nach Verlängerung und liegen in der "best of seven"-Serie mit 2:1 voran. RB Salzburg besiegte Linz mit 4:2 und führt ebenfalls mit 2:1. Weiter geht es am Samstag in Bozen und Linz.

Die Salzburger legten den Grundstein zum Sieg im starken ersten Drittel und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Die Heimischen machten vor 3.400 Zuschauern in den ersten Minuten enormen Druck und verwerteten auch gleich das erste Powerplay durch Thomas Raffl (4.). In der 16. Minute profitierte Alexander Pallestrang von einer Energieleistung von Michael Schiechl und traf aus einem Gestocher zum 2:0.

Im Mitteldrittel gelang den Black Wings zweimal der Anschlusstreffer. Salzburg schlug aber stets schnell zurück und ging neuerlich mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in das Schlussdrittel, in dem die Mannschaft von Greg Poss keinen Treffer mehr zuließ. "Alle vier Linien haben ihren Job gemacht und waren gut in den Zweikämpfen. Diese mentale Energie wollen wir nun auch ins vierte Spiel in Linz mitnehmen", erklärte Poss.

27 Sekunden vor Schluss kommt Bozen zurück

In Wien fehlten den Caps 27 Sekunden zum Sieg. Alexander Petan belohnte die Schlussoffensive der Südtiroler mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2, in der Verlängerung schoss Angelo Micelli die Gäste zum Sieg. Damit sind nun die Bozener, die im vergangenen Jahr im Halbfinale gegen die Capitals sieglos ausgeschieden sind, im Vorteil.

Der Meister dominierte vor 5.550 Zuschauern in den ersten 30 Minuten, verabsäumte es aber, die Überlegenheit auch in einen klaren Vorsprung umzumünzen. Bozen überstand zunächst acht Minuten in Unterzahl, kurz vor der ersten Pause ging der Titelverteidiger durch Jamie Fraser aber doch in Führung (19.).

Ab Mitte des Mitteldrittels kamen die Südtiroler aber immer besser ins Spiel und durch Petan zum Ausgleich (43.). Die Wiener gingen durch Kelsey Tessier neuerlich in Führung (52.), schafften es aber nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der wieder völlig freistehende Petan bestrafte die defensive Nachlässigkeit. In der Verlängerung waren zunächst wieder die Wiener am Drücker, konnten aber ein Powerplay nicht nützen und mussten schließlich das Eis als Verlierer verlassen.

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