So wettet man richtig bei der WM

Von SPOX Österreich
Dienstag, 29.05.2018 | 15:24 Uhr
So wettet man richtig bei der WM
© Pixabay/Alexas_Fotos

Weltmeisterschaft. Eigentlich mal eine gute Gelegenheit, nicht nur sein Talent im Braten von Würstchen und dem Fachsimpeln als Couch-Trainer zu schärfen, sondern vielleicht auch mal, um seine Erfahrungen zu nutzen, um damit durch Sportwetten Geld zu machen. Allerdings gilt beim Wetten wie auf dem Platz: Wer ohne Plan ins Spiel geht, kann gleich wieder in der Kabine verschwinden, denn er wird verlieren. Und zwar nicht 1:0, sondern auf Brasilien-2014-Niveau. Einen Gewinn-Garant gibt es natürlich nicht. Aber wer die folgenden Tipps beherzigt, wird in den meisten Fällen zumindest unentschieden vom Platz gehen.

1. Ein grundsätzliches Startkapital festlegen

Zwischen dem 14. Juni und dem 15. Juli werden insgesamt 64 Spiele stattfinden. Wer bei jedem "hier mal 15, da mal 50 Euro" setzt, verliert nicht nur den Überblick, sondern wird auch hinterher kaum herausfinden können, ob er wirklich "unterm Strich" Gewinn gemacht hat oder es nur glaubt.

Jede gute WM-Wettstrategie beginnt damit, dass man sich für ein festes Startkapital entscheidet. Natürlich unterscheidet sich das darin, was man an frei verfügbarem Geld hat. Allerdings: Es sollte weder zu niedrig sein noch zu hoch. Eine gute Mitte wäre der Bereich zwischen 500 und 1000 Euro. Damit kann man einerseits einige hübsche Gewinne einfahren, andererseits reißt man sich jedoch nicht in den Abgrund, selbst wenn man volles Pech hat.

2. Immer den Überblick behalten

Doch das Startkapital ist nur der erste Schritt, um "sauber" zu wetten. Der nächste besteht darin, sich ein schnödes Papier-Notizbuch zu kaufen. Dorthinein trägt man handschriftlich alle Begegnungen der Fußball-WM ein - und lässt hinter jeder Position genug Platz, damit man wichtige Dinge wie Quoten, das Ergebnis, seinen Wetteinsatz und wo man ihn getätigt hat, eintragen kann.

Selbst für den Fall, dass man nur auf einige Spiele wetten möchte, sollte man so vollständig verfahren, denn nur dadurch hat man die Möglichkeit, auch noch kurzfristig einzusteigen.

3. Den richtigen Partner wählen

Es gibt heute, nicht zuletzt dank des Internets, unzählige Möglichkeiten, Wetten zu platzieren. Der Grund ist einfach: viele Unternehmen wollen ein Stück von dem damit verbundenen Geld-Kuchen haben; ganz besonders natürlich bei der WM. Im ersten Schritt ist es also unabdingbar, aus diesem Dschungel einen Seriösen herauszusuchen. Dazu gibt es Vergleichsportale, die mehrere Buchmacher nach gleichen Kriterien bewerten. Wenn also auf https://www.wettenerfahrungen.com/william-hill-erfahrungen/ der Buchmacher William Hill bewertet wird, kann man so einen direkten Vergleich mit seinen unmittelbaren Konkurrenten ziehen.

Und, ganz wichtig: Natürlich ist es möglich, auf mehrere Pferde zu setzen. Das sollte man allerdings echten Wett-Profis überlassen. Wer sich einen Buchmacher ausgesucht hat, sollte als Anfänger auch bei diesem bleiben.

4. Nur harte Fakten gewinnen

Beinahe jeder dürfte schon mal Geschichten von Leuten gehört haben, die einfach aus einem Bauchgefühl heraus vor einem Spiel auf einen Ausgang wetteten und so unerhörtes Glück hatten, dass sie damit auf einen Schlag steinreich wurden. Ja, das kommt vor. Doch Millionen Mal häufiger führt ein solches Vorgehen nur zum Verlust des Einsatzes.

Wetten ist kein Glücksspiel, sondern zum großen Teil einfach nur die knochentrockene Umsetzung von Wissen und das Erkennen darauf basierender Chancen. Es ist also unabdingbar, sich tagesaktuell mit allen sportlichen Fakten zu versorgen und auseinanderzusetzen. Oftmals liefert auch der gewählte Buchmacher solches Zusatzwissen, in jedem Fall sollte man aber aus mehreren Quellen schöpfen.

5. Finger weg von Verrücktheiten

Im Umfeld von Sportveranstaltungen wie der WM kann man nicht nur auf die Spiele selbst setzen, sondern auch auf teilweise wirklich ausgefallene Kombinationen à la "Der Gruppensieger der Gruppe-C wird erst im letzten Spiel durch ein 4:0 entschieden und dabei wird es regnen".

Klar, wer darauf setzt und richtig liegt, wird kräftig absahnen, weil allein schon die Quote für eine solche Verkettung unglaublich hoch sein wird. Allerdings gilt eben auch hier die im vorherigen Punkt getätigte Aussage, Wetten ist kein Glücksspiel. Je mehr voneinander unabhängige Faktoren aufeinandertreffen müssen, desto weiter sollte man die Finger von einer solchen Wette entfernt lassen. Das gilt fürs Wetter ebenso wie die Anzahl von roten und gelben Karten, Ecken usw. Das kann man einfach nicht seriös vorher abschätzen.

Blauer Himmel über Sankt Petersburg? Wetten auf Unwägbarkeiten wie das Wetter sollte man grundsätzlich sein lassen.

6. Immer gleich setzen

Wetten sind fast so alt wie die Menschheit. Kein Wunder also, dass sich seitdem unzählige Strategien und mathematische Prinzipien entwickelt haben. Darunter beispielsweise das Martingale-System, bei dem man nach einem Verlust bei der nächsten Wette das Doppelte der zuvor eingesetzten Summe wettet, um Gewinne auszugleichen.

Doch so logisch viele dieser Systeme auch klingen, sie sind nie etwas für Anfänger und oft genug nicht mal was für Profis, weil sie schlicht Blödsinn sind und bei einer "Pechsträhne" (die eigentlich nur eine Verkettung von schlecht interpretierten Trends ist) sich schnell gewaltige Verluste anhäufen. Wer sauber wetten will, setzt, egal ob er gewonnen oder verloren hat, ob die Quoten schlecht oder die Sterne gut stehen, immer die gleiche Summe.

7. Hektik verliert

Gutes Wetten benötigt einen kühlen Kopf. Das krasse Gegenbeispiel: Man hat gerade eine Wette verloren, bei der man auf den Führenden zur Halbzeitpause eines Spiels gesetzt hat - eine normale Wette. Besonders Anfänger juckt es dann, schnell und unüberlegt eine zweite Wette abzuschließen, um seinen Verlust wieder reinzuholen.

Doch wer das tut, wirft der einen Verlustsumme sehr wahrscheinlich nur eine weitere hinterher. Denn jede kopflos gesetzte Wette ist praktisch schon eine verlorene. Hier braucht es die Coolness, einfach seinen Verlust zu akzeptieren und anschließend wie geplant und nicht hektisch weiterzumachen.

8. Problematische Favoriten

Es ist leicht, immer auf die Favoriten zu setzen, von denen es natürlich auch bei jeder WM haufenweise welche gibt - aus unterschiedlichen Gründen. Und bei einzelnen Wetten kann man damit durchaus Erfolg haben. Das Problem ist jedoch, dass die WM eine ganze Kette von Matches ist. Und da sinkt der Wahrscheinlichkeitsfaktor, dass Favoriten immer punkten, durch den Zeitfaktor enorm ab. War Brasilien am 8. Juli 2014 der Favorit? Mit absoluter Sicherheit, schon wegen des Heim-Vorteils und der Statistik gegen Deutschland. Hat die deutsche Elf dem Favoritensystem die lange Nase gezeigt? Aber sowas von!

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