World Anti-Doping Agency streicht CBD von der Liste der verbotenen Substanzen

Von SPOX Österreich
© Craig Pugnetti/Flickr

Die World Anti-Doping Agency hat CBD als Substanz für Sportler zugelassen. Damit kann das Hanföl weltweit von Athleten zur Linderung verschiedener Beschwerden eingesetzt werden.

CBD kam lange Zeit für den Einsatz bei Profi-Sportlern nicht infrage. Das Öl galt als Doping-Substanz. Sportler mussten daher auch bei Beschwerden auf Schmerzmittel ausweichen, die jedoch meistens nicht frei von Nebenwirkungen sind. Nach vielen Protesten hat die World Anti-Doping Agency nun reagiert und hat CBD als Substanz zugelassen. Sportler können CBD damit therapie-unterstützend bei Verletzungen und anderen Beschwerden einsetzen.

"CBD kommt sowohl für Profi- als auch Amateursportler infrage. Die heilende Wirkung der Hanfpflanze wird weltweit geschätzt, zumal sie den Regenerationsprozess nach Verletzungen erheblich beschleunigen kann.", wie die Gesundheitsexperten von

FITFORBEACH betonen. Darüber hinaus hinaus bietet Cannabidiol einen weiteren Vorteil: Es ist nebenwirkungsfrei. Während Schmerzmittel deutliche Spuren im Verdauungstrakt hinterlassen, gibt es diesen negativen Effekt bei Cannabidiol nicht.

CBD überzeugt durch entzündungshemmende Eigenschaften

Ein entscheidender Vorteil von CBD ist die entzündungshemmende Wirkung. Dadurch kann es vielseitig eingesetzt werden und hilft bei Sportverletzungen ebenso wie ein Überlastungserscheinungen der Gelenke nach einem Wettkampf oder besonders intensiven Training. Auch Blutergüsse können durch CBD gezielt behandelt und das Risiko von daraus resultierenden Folgeerkrankungen minimiert werden.

Bei Sportlern ist ebenso die leistungssteigernde Wirkung von CBD bekannt. Hanföl allein reicht für diese aber nicht aus. So muss das Öl für den leistungssteigernden Effekt mit Magnesium und Coenzym Q10 kombiniert werden. Die Einnahme von Cannabidiol ist sehr flexibel möglich. Sportler können darauf sowohl vor und nach als auch während des Trainings zugreifen. Für eine uneingeschränkte Nutzung sollten Sportler jedoch darauf achten, dass die verwendeten CBD-Öle kein THC enthalten. Reines CBD hat keinerlei psychoaktive Wirkung auf den Körper, sondern begünstigt lediglich das allgemeine Wohlbefinden.

Hanf ist jahrtausende alte Nutzpflanze

Seit über 10.000 Jahren ist Hanf als Nutzpflanze bekannt und wird gezielt angebaut. Dabei wurde sie lange Zeit vor allem zur Textilherstellung verwendet. Vor rund 3000 Jahren war Hanf schließlich weltweit in verschiedenen Anbaugebieten verbreitet. Schon früh wurde dabei die vielfältige Verwendung erkannt. Es dauerte jedoch lange, bis Hanf auch als Heilpflanze ausgemacht wurde. Die große Bedeutung der Pflanze zeigte sich im Laufe der Geschichte auch bei der stetig steigenden Nachfrage. So galt sie schnell als besonders umkämpftes Handelsgut.

Als Heilpflanze wurde Hanf in den folgenden Jahren schließlich vor allem von der Kriegsmarine entdeckt. Sie lernten die heilende Wirkung der Pflanzenbestandteile schätzen. Das im Hanf enthaltene Cannabidiol kommt dabei vor allem im Faserhanf vor. Diese Hanfpflanze wird heute von zahlreichen Landwirten angebaut. Sie enthält die Wirkstoffe, die für die Nutzung als Heilmittel wichtig sind, ist aber frei von jeder psychischen Wirkung.

Heute sind mehr als 10 Wirkungsweisen der Hanfpflanze bekannt. Sie basieren auf zahlreichen Rezeptoren, die in der Pflanze enthalten sind. Neben dem 5-HT1-A-Rezeptor gehören hierzu der Glycinrezeptor sowie der CB1-Rezeptor. Weiterhin sind zwei Vanilloidrezeptoren vorhanden. Die antioxidative Wirkung ist eine der wichtigsten Wirkungsweisen der Hanfpflanze. Sie knüpfen an verschiedenen Punkten im Körper an. So sorgen sie dafür, dass freie Radikale eingefangen werden. Außerdem reduzieren sie den oxidativen Stress erheblich, wodurch das allgemeine Wohlbefinden gesteigert wird. Des Weiteren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass CBD selbst auf neuropatische Schmerzen eine positive Wirkung hat und zu einer Linderung beiträgt.

 

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