Fit halten in der Sommerpause - 3 wichtige Tipps

Von SPOX Österreich
Montag, 30.07.2018 | 13:09 Uhr
© GEPA

Über viele Wochen verabschieden sich die großen Ligen in Europa in die Sommerpause. Auch Hobbysportler sehnen sich in den heißen Monaten nach etwas Abwechslung und Erholung, wodurch das Training oft nicht an erster Stelle steht. Doch wie ist es dennoch möglich, die eigene Form zu halten und den Fokus auf die kommende Saison nicht zu verlieren?

Die Ausdauer erhalten

Die großen Stars des Fußballs sind dazu gezwungen, auch in ihrer Urlaubszeit an ihrer Fitness zu arbeiten. Besonders bei der Ausdauer zeigt sich sehr schnell, ob während der freien Zeit ein gewisser Eifer vorhanden war. Lässt ein Spieler das Training für drei bis vier Wochen ausfallen, so dauert es auf dem Niveau der Profis etwa doppelt so lange, bis er sich wieder auf dem ursprünglichen Level befindet. Genau dies kann für Vereine in der ersten Phase einer Saison zum Verhängnis werden, weshalb es von so großer Bedeutung ist, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen.

Hobbysportler können sich ebenfalls an dieser Herangehensweise der Profis orientieren. Wer trotz der spielfreien Zeit etwa zwei bis dreimal pro Woche an seiner Ausdauer arbeitet, wird trotz des Urlaubs keine Verschlechterung der Leistung feststellen. Nach der Meinung mancher Experten reicht sogar ein einmaliges Training pro Woche aus, um den Leistungsstand zu halten. Unter diesen Bedingungen ist jedoch nicht mit einer Verbesserung der Ausdauerleistung zu rechnen, da diese einen höheren Zeitaufwand mit sich bringen würde.

Neue Sportarten entdecken

Ebenso hilfreich kann es sein, den Eifer für den Sport auf andere Weise wieder zu entdecken. Die großen Stars des Urlaubs posten sehr gerne in den sozialen Medien ihre Aktivitäten während des Urlaubs. Dabei fällt auf, dass sie sich trotz entsprechender Auflagen durch ihre Vereine hin und wieder zu Sparten des Extremsports hinreißen lassen. So gibt es etwa begeisterte Kletterer oder Radfahrer unter ihnen, die selbst unter schwierigen Bedingungen ihr Ziel erreichen möchten. Eine solche neue Form der Herausforderung kann ein wichtiger Impuls sein, um auch in der Stammsportart die Begeisterung an der Bewegung nicht zu verlieren. Dabei spielt es keine große Rolle, ob diese professionell ausgeübt wird oder allein zum Ausgleich im Alltag dient.

Gerade Erlebnisgeschenke sind deshalb als Geschenke für Sportler geeignet. Sie liefern einen klar definierten Einblick in neue Welten des Sports. So ist es für die Beschenkten etwa möglich, sich einmal hinter das Steuer eines echten Rennwagens zu setzen und so in eine gänzlich andere Welt der Bewegung einzutauchen. So verwundert es kaum, dass diese Überraschungen aktuell eine stark wachsende Beliebtheit unter den Sportlern erfahren.

Regeneration und Erholung

Eigentlich ist die Urlaubszeit als Raum für Erholung und Regeneration innerhalb des Jahres vorgesehen. Jeder Arbeitnehmer wird sie vom ersten bis zum letzten Tag nutzen, um auf andere Gedanken zu kommen und die eigenen Kräfte zu sammeln. Sportler blicken oft aus einer ganz anderen Perspektive auf das Geschehen, dabei würde es auch ihnen gut tun, etwas Abstand vom Kampf um Leistung zu gewinnen und den eigenen Körper zur Ruhe kommen zu lassen. Ob eine Form der körperlichen Überlastung vorliegt, lässt sich leicht mit einem Blick auf das Trainingspensum überprüfen. Nimmt dieses täglich einen Zeitraum von mehreren Stunden ein und es stehen in der Woche nur wenige trainingsfreie Tage zur Verfügung, so kann es ohne professionelle Betreuung leicht zu einer Form des Übertrainings kommen. In dieser Verfassung ist es nicht mehr weiter möglich, die eigene Leistung zu steigern. Vielmehr ist die Belastung zu groß, um noch wirksame Reize setzen zu können.

Auf den ersten Blick scheint sich dieser Bedarf sehr schnell mit der Situation eines Profisportlers zu verbinden. Längst gibt es Studien darüber, wie wichtig es für die Berufsgruppe ist, regelmäßig etwas mehr Abstand zum Training zu gewinnen. Ansonsten steigt zum Beispiel die Verletzungsanfälligkeit, was auf dem Niveau der Profis schnell schmerzhafte Folgen nach sich ziehen kann. Doch selbst Hobbysportler laufen Gefahr, sich in den Bereich des Übertrainings zu begeben. Dies geschieht zum Beispiel dann, wenn zusätzlich zum Mannschaftstraining individuelle Einheiten eingelegt werden. Ein bis zwei Einheiten zur Verbesserung der Ausdauer und ein zusätzliches Krafttraining pro Woche können so schon zu einer Belastung führen, welcher der Körper nicht mehr gewachsen ist. Der Urlaub bietet in dieser Situation die Möglichkeit, objektiv auf die Lage der Dinge zu blicken und derartige Schwierigkeiten zu erkennen, falls sie im eigenen Fall vorliegen sollten.

Die Kontrolle der Leistung

Profisportler sind darauf angewiesen, ihre aktuelle Leistungsfähigkeit objektiv vor sich zu sehen. Möglich ist dies nur dank speziell konzipierter Tests. Bevor es in die Pause geht, werden die Spieler der großen Klubs deshalb noch einmal untersucht. So kann ein Richtwert gewonnen werden, an dem sich in Zukunft erkennen lässt, ob der Akteur auch in seiner freien Zeit dem grundlegenden Training nachkam. Der berühmte Laktattest, der sich an die Sommerpause anschließt, soll dann über die zurückliegende Entwicklung informieren. Zeigt sich ein zu starker Abfall der Leistung, oder eine Zunahme des Körpergewichts, so kann dieser Unterschied im Zuge einer normalen Saisonvorbereitung gar nicht mehr aufzuholen sein. Auch aus diesem Grund bemühen sich die Verantwortlichen sehr darum, ihre Spieler während des Urlaubs nicht zu sehr außer Form kommen zu lassen.

Zwischen Breitensportler und Profi muss an der Stelle also doch eine Trennung erfolgen. Durch die unterschiedlichen Ansprüche, welche in diesem Fall vorliegen, ist es keineswegs möglich, beide Athleten über einen Kamm zu scheren. Dennoch besteht zumindest die Möglichkeit der gegenseitigen Inspiration, die zu neuen Erkenntnissen führen kann.

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